#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 6. August 2020] Text: Bettina Reuter Foto: Thomas Reuter

Eine blaue Kirche in der Ukraine

                               Diese blaue Kirche steht irgendwo zwischen der slowakischen Grenze und dem ukrainischen Ort Mukatschewo. 2011 machten sich 3 Generationen (mein Mann, sein Vater und unser Sohn) auf die Reise, um den Ort der Kriegsgefangenschaft meines Schwiegervaters zu suchen. Es war nicht die einzige Kirche, die sie besuchten. Diese Reise war geprägt von vielen Erinnerungen, nicht nur angenehmen. Die Kirchen waren immer wieder Orte zum Innehalten um das Gegenwärtige und Vergangene vor Gott zu bringen, in Gebeten des Dankens und Lobens.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 5. August 2020] Bianka Röhr

IMG 0133Ich finde es immer faszinierend, welchen Reichtum unsere Kirchen im Detail haben, mit welcher Sorgfalt die Schmiede, Steinmetze, Maler etc.  sich diesen Kleinigkeiten widmeten, die wir heute entdecken dürfen. Reisezeit ist immer auch Zeit, dass wir uns aufmachen in fremde oder eigene Kirchen mit dem Blick für diese wunderbaren Kleinigkeiten.

#glaubenfindettrotzdemstatt - Monatslosung August

[Dienstag, 4. August 2020] Bianka Röhr

0B88D4D7 AFBE 4792 94B4 6604B692E20FIch danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[31. Juli bis 2. August] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

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[Donnerstag, 30. Juli 2020] Text und Bild: Bettina Reuter

Hjerting Kirke – Dänemark

SAMSUNG DIGIMAX 360 Oft sind es die etwas seltsamen Dinge, an die man sich besonders erinnert. Vor 15 Jahren besuchten wir in der Nähe von Esbjerg diese Kirche. Ich war zuerst von dem Altarbild irritiert. Der Künstler Robert Jacobsen schuf es aus alten, weggeworfenen Ölfässern, Ketten, Türen und anderem Schrott vom alten Fischerhafen Hjerting. Er schweißte und hämmerte daraus die Figuren und Elemente und vergoldete sie zum Schluss. Jesus wandte sich auch den „Weggeworfenen“ und „Abgelehnten“ zu. Diesen Menschen, die von anderen für „nicht Wert“ gehalten wurden, schenkte er seine Liebe und Aufmerksamkeit. So könnte ich mir auch die Intention des Künstlers für dieses besondere Altarbild erklären.

#glaubenfindettrotzdemstatt - unterwegs und zu Hause

[Mittwoch, 29. Juli 2020] Bianka Röhr

AltarDie betenden Hände des Crossener Altars als Zeichen dafür, dass uns unser Glaube überall begleitet. Ob wir zu Hause bleiben oder in die Welt reisen - wenn wir zur Ruhe kommen, still werden, uns Zeit nehmen für ein Gebet, dann sind wir ganz bei uns und unserem Glauben. Ein schönes, tröstliches Gefühl.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 28. Juli 2020] Bianka Röhr

Alle guten Gaben,
alles was wir haben,
kommt, oh Gott, von dir.
Dank sei dir dafür.

B1B55F08 E4AD 40B3 82B1 B14D1DE2FAE2Zu Beginn der Corona-Zeit lief ich an dem Baum vorbei uns sah die ersten Blüten. Inzwischen sind daraus saftige Äpfel geworden... Alles ein leicht zu erklärender Zyklus der Natur, der das Kind in mir doch immer wieder in Staunen und Freude versetzt.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 25. Juli 2020] Text und Bild Ralf Michel

Lange konnten wir uns nicht treffen. Endlich war dies vorbei. Natürlich mussten wir einige Regeln einhalten. Aber wir waren zusammen, konnten uns rufen und antworten. Unsere Blicke haben uns miteinander verbunden. Das tat gut.

Unser Wochenspruch für die erste Ferienwoche steht im Buch Jesaja 43,1.
So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

IMG 20200719 WA0002Gott kennt uns, jeden von uns. Mit Namen hat er uns gerufen. Wo ihr auch jetzt immer seid, er ist bei uns und er ist mit uns.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 24. Juli 2020] Doreen Feldheim und U. L. F. Marketing

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 23. August 2020] Text und Bild: Bettina Reuter

Die Kathedrale Notre Dame d‘ Amiens

Auf Spurensuche nach Informationen über den Heiligen Martin besuchten wir auch die französische Stadt Amiens. Beeindruckt standen wir vor der riesigen Kathedrale und erhofften uns neue Detailsüber das Leben und Wirken von St. Martin. Er war hier im Jahr 334 als Soldat stationiert und die Legende von der Mantelteilung soll sich am Stadttor von Amiens ereignet haben. Wir wurden enttäuscht. Nirgendwo fanden wir auch nur einen Hinweis auf dieses Geschehen. Erst auf dem Rückweg entdeckten wir zufällig am Justizgebäude ein kleines Relief von der Mantelteilung. So wurden wir doch noch belohnt.

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#glaubenfindettrotzdemstatt - Losung des Tages

[Mittwoch, 22. Juli 2020] Bianka Röhr

Moritzkirche innen84Gott tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind. (Hiob 9,10)

Die Figur des Hiob ist zu bewundern: noch in der größten inneren Finsternis und Leere, in allem Not und Leiden, sieht er auf das Licht, das Gott bringt und die Wunder, die er tut. In dieser Dankbarkeit und Ergebenheit sollten wir es Hiob nachtun. Vielleicht finden wir in diesem Sommer unterwegs oder zu Hause offene Kirchen, die uns einladen, in uns zu gehen und stille zu werden und all dessen in unserem Leben bewusst werden, was dankbar und bewundernswert ist.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 21. Juli 2020] Bianka Röhr

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen:
Denn das Glück ist immer da.

(J. W. v. Goethe)

5203FBDE 67DE 4148 A342 79B1AC1229BEEs ist immer wieder faszinierend für mich, welche Idylle wir vor unserer Nase haben, ohne dass wir weit reisen müssen. Ich bin immer wieder dankbar für dieses schöne Schöpfungswerk.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, Samstag, Sonntag 17.-19. Juli 2020]  Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

Der 6. Sonntag nach dem Trinitatisfest (7. Sonntag nach Pfingsten) steht im Zeichen der Taufe...

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 16. Juli 2020] Text: Thomas Reuter, Bilder s.u.

Ueberreste cluny

Das ist die größte Kirche der Welt. Nein, das WAR die größte Kirche der Welt. Sie stand im französischen Cluny, war 187 Meter lang und hatte sieben Türme. Heute kann man nur noch die Umrisse auf dem Boden abschreiten. Die Lücke mitten im Stadtbild wirkt wie eine offene Wunde. Was ist mit dieser riesigen Kathedrale geschehen? Das Benediktiner-Kloster Cluny wurde im Zuge der Französischen Revolution geschlossen, die Kirche 1798 an einen Kaufmann veräußert. Der hat sie nach und nach abtragen lassen und die Steine für den Straßen- und Häuserbau verkauft. Die ehemals größte Kirche der Welt – geschleift und verhökert. Plattgemacht für ein bisschen Profit. Aber dann, 150 Jahre später, bricht in einem kleinen Dorf, kaum mehr als zehn Kilometer von Cluny entfernt, neues christliches Leben auf. Roger Schutz gründet die Gemeinschaft von Taizé, die jährlich von vielen Tausenden vor allem jungen Menschen besucht wird. Unter einfachsten Bedingungen leben und arbeiten sie miteinander, singen im Kerzenschein die eingängigen Melodien und feiern ihren Glauben. Das ist wie ein Sinnbild für die Kirche in unserer Zeit und unserem Land: Wir werden kleiner, stehen nicht mehr im Mittelpunkt, verlieren an Bedeutung – wie die Abtei von Cluny. Aber die Geschichte der Kirche endet damit nicht. Sie wechselt nur ihre Form. Von der riesigen, statischen Kathedrale Cluny hin zum fast schon improvisierten Zelt von Taizé.

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Bildquellen:
Von Stefan Bauer, http://www.ferras.at - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=960624
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1e/Kirche_der_Vers%C3%B6hnung_panorama_2.jpg/1025px-Kirche_der_Vers%C3%B6hnung_panorama_2.jpg

#glaubenfindettrotzdemstatt - Junge Gemeinde geht in die Ferien

[Mittwoch, 15. Juli 2020] Bianka Röhr

Vervollständigen sie folgenden Satz:

Wenn ich zu deinem Himmel hinaufschaue ...

Die JG hat das gestern zu ihrem Abschluss in Crossen auch getan. Schnell und ernsthaft wurde der Satz fortgesetzt:

Wenn ich zu deinem Himmel hinaufschaue ...

... fühle ich mich frei ... sehe ich Wolken ... bewundere ich den Mond und die Sterne ... komme ich zum Nachdenken über mich und meine Zukunft ... bin ich fasziniert und überwältigt. Naturwissenschaftlich ist alles erklärbar und doch werden wir wieder zum Kind, wenn wir uns die Zeit nehmen und uns im Betrachten des Himmels verlieren, in seiner Weite. Egal wo wir gerade sind, wir fühlen uns Gott nah und von ihm angenommen.

Wenn ich zu deinem Himmel hinaufschaue, mein Gott, zum Mond und zu den Sternen, die du unendlich in ihrer Zahl geschaffen, dann denke ich: Was ist bloß der Mensch, dass du auf ihn gekommen bist? Was ist dieses Menschenkind, dass du ihn annimmst? (Psalm 8, 4f.)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 14. Juli 2020] Bianka Röhr

Der JG-Abschluss (mit Pizza ;) brachte 24 junge Leute zusammen, mit Andacht in der Kirche und anschließend Pizza und "Werwölfe" am Feuer... ein deutliches Zeichen, dass Glauben stattfindet.

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 13. Juli 2020] Ralf Michel

Eine neue Woche hat begonnen. Wir legen uns nochmal ins Zeug, denn mit dieser endet die Schulzeit. Die Kinder bringen ihre Zensuren nach Hause und was noch wichtiger ist, die Ferien beginnen.

Wir freuen uns darauf und hoffen, dass die kommende Zeit uns freundlich trägt. Wir treffen uns endlich wieder in unserer Christenlehrgruppe, einmal nach dieser langen Zeit können wir zusammen sein und uns sehen.

Der Wochenspruch, der uns begleitet steht im Epheserbrief 2, 8.
Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.

Gott beschenkt uns, allein aus seiner Gnade. Dies ist ein gutes Gefühl für uns alle.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[10./11./12. Juli 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 9. Juli 2020] Text und Bild: Thomas Reuter

Urlaub findet trotzdem statt – Teil 4 Niedersachsen

Während eines Urlaubs in Niedersachsen entdeckten wir in Osten-Hemmor eine kleine Kirche, die dem Hamburger Michel verdächtig ähnlich sah. Genau – der spätere Baumeister des Michel hatte hier schon mal „geübt“. Reinstes Barock, stilecht bis ins Detail. Und dann... Da schwingt ein seltsamer Taufengel sanft über dem Becken. Ziemlich korpulent, glatzköpfig, mit abstehenden Ohren und Kulleraugen. Die Flügel fehlen, aber die hätten ihm bei dieser Leibesfülle ohnehin nichts genützt. Die Kirchnerin erzählte uns, dass es in der Gemeinde Befürworter und Gegner dieses so anderen Engels gäbe – wie so oft. Ich weiß nicht, wie es mir mit diesem Himmelsboten ginge, wenn ich ihn jeden Sonntag vor der Nase hätte. Bei diesem einmaligen Besuch fand ich ihn originell. Er sticht ins Auge, man muss zwangsläufig über ihn sprechen. Ist das wirklich ein Engel?, frage ich mich als erzgebirgischer Weihnachts-Hardliner. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“, schreibt Antoine de Saint-Exupéryim „Kleinen Prinzen“. „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Der Engel in Osten erinnert mich daran, mich nicht von Äußerlichkeiten leiten zu lassen. Und: Ich will offen bleiben für Neues und neugierig auf Anderes. Jedenfalls will ich es versuchen.

#glaubenfindettrotzdemstatt - Kindergebet

[Mittwoch, 8. Juli 2020] Bianka Röhr

Lieber Gott,
in den letzten Monaten waren wir über manches traurig und wütend, über vieles haben wir uns aber auch freuen können und es hat uns glücklich gemacht.

Wir danken dir,
dass wir keine Schule hatten, länger wach bleiben und ausschlafen konnten; dass wir Zeit zu Hause mit der Familie hatten, zum kochen und wandern, um im Garten zu übernachten oder Geburtstag zu feiern.
Papa hatte Zeit zum Spielen und wir haben Ausflüge gemacht.
Es war schön, die Schulaufgaben selbst einzuteilen und keinen anderen Kindern begegnen zu müssen, mit denen man in der Schule immer Ärger hat.
Ich hatte Zeit für mich und um manche Dinge zu verarbeiten.
Als es wärmer wurde, konnten wir in den Pool gehen.

Aber, Gott,
wir waren traurig, dass wir unsere Freunde und Oma und Opa nicht besuchen durften.
Wir fanden es nicht schön, als die Spielplätze geschlossen waren und wir nicht mit unseren Freunden rausgehen konnten.
Zuhause gab es dann manchmal Streit und wenig Freiraum.
Irgendwann war es auch nicht mehr schön, dass die Schule geschlossen hatte. Mama ist keine gute Lehrerin, es fand kein Schwimmunterricht statt.
Ich hätte gern Zensuren bekommen, um mich zu verbessern.
Manchmal waren es zu wenig Schulaufgaben, wir hätten mehr lernen können.
Und es nervt, immer Mundschutz tragen und auf Abstandsregeln achten zu müssen.

Guter Gott,
nun freuen wir uns, dass die Schule wieder geöffnet hat, dass wir unsere Freunde wieder sehen können, dass die Schwimmbäder und Plohn wieder geöffnet haben.
Wir können wieder ins Ballett, zur Musikschule, zum Handballtraining und zum Magischen Zirkel.
Wir freuen uns auf die Sommerferien, auf unseren Urlaub, auf das Ferienlager, den Reiterhof, das Schwimmen im Meer, das zelten oder auch mal zu Hause sturmfrei zu haben.
Ich freue mich auf meinen Geburtstag, auf die Party und dass mein Zimmer fertig renoviert wird.
Ich freue mich auf das Zeugnis, die neue Schule, wenn mein kleiner Bruder geboren wird und dass mir ein Zahn gezogen wird.
Danke lieber Gott, dass wir uns mich freuen können!

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[Dienstag, 7. Juli 2020] Bianka Röhr

Ein herzliches Dankeschön an Ungeprobt genial! für die unkomplizierte Zuarbeit. Gerade in Zeiten wie diesen, wo Musik in den Kirchen so reduziert ist, sind solche Videos eine besondere Freude: "Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen." (Eph 5,19)

... Happy Birthday lieber Janne, geb. am 07.07.07 :) <3

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[Montag, 6. Juli 2020] Text und Bild: Ralf Michel

Der Abend ist da. Jetzt könnte man ablegen, loslassen und Abstand gewinnen. Gelingt nicht! Zuviel hat nicht geklappt und vieles ist schief gegangen. Aber da war noch mehr! Die Momente die froh machen und die uns halt geben. Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat. (Psalm 103) Faszinierend ist ihr Flug. Lautlos schweben sie dahin mit leichtem Flügelschlag. Ein Schreien durchdringt die Dämmerung, was das Rufen einer kleinen Eule ist. Und schon sind lautlos die Elterntiere da, die elegant und faszinierend zugleich, die hohen Baumgipfel anfliegen.

Baumkronen

Ich bin begeistert von diesem Schauspiel, was immer wieder vom Rufen der Eulen durchbrochen wird. Ich habe keine Ahnung, um welche Eulen es sich hier handelt. Was ruft die kleine Eulenfamilie sich gegenseitig zu? Es muss jedenfalls etwas Tragendes sein, was sie miteinander verbindet und zusammenhält.

So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsere Übertretungen von uns sein. (Psalm 103, 12 unsere Losung für den heutigen Tag)

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[Samstag, 4. Juli 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

Ehebrecherin

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[Freitag, 3. Juli 2020] Quartett Rönnecke/Feldheim

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 2. Juli 2020] Text und Bild: Bettina Reuter

Urlaub findet trotzdem statt: Teil 3 – Heddal, Norwegen

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Norwegens größte Stabkirche steht in Heddal. Sie wird auch „Kathedrale aus Holz“ genannt und man kann es kaum glauben, dass sie etwa um das Jahr 1250 erbaut wurde.Unser Urlaub in Norwegen wurde damals vom Attentat des norwegischen Rechtsterroristen Anders Breivik überschattet. Die Menschen strömten förmlich in dieKirchen, um dort für die Opfer zu beten und auch selbst Ruhe und inneren Frieden nach dieser schrecklichen Tat zu finden.

Und das Vaterunser (herrens bøn) auf norwegisch (nynorsk) geht so:

Vår Far i himmelen. Lat namnet ditt helgast. Lat riket ditt koma. Lat viljen din råda på jorda slik som i himmelen. Gjev oss i dag vårt daglege brød, og tilgjev oss vår skuld, slik vi og tilgjev våre skuldnarar. Og lat oss ikkje koma i freisting, men freis oss frå det vonde. For riket er ditt og makta og æra i all æve. Amen.

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[Mittwoch, 1. Juli 2020] Bianka Röhr

"Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest." Psalm 91,11 f.

Wolken am HimmelNatürlich lassen sich diese Wolken meteorologisch und nüchtern erklären. Aber manchmal möchte ich sie einfach nur bestaunen oder mit den Kindern Bilder darin entdecken. Heute fiel mir gleich dieser Psalm ein, der so gern für Taufen oder Konfirmationen verwendet wird, dass er fast schon verbraucht klingt. Aber in den schlichten, vielgesagten Worten muss nicht weniger Weisheit liegen als in komplizierten Thesen. Und Bilder bleiben sowieso oft besser haften in unserem Gedächtnis. Also warum nicht mal einfach Wolken als Engel sehen?

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[Dienstag, 30. Juni 2020] Bianka Röhr, Foto: Torsten Röhr

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
Schau an der schönen Gärten Zier,
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben... (Evangelisches Gesangbuch, Nr. 503)

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Das altbekannte Lied von Paul Gerhardt stammt aus dem 17. Jahrhundert und beschreibt Gefühle und die Verbundenheit zu Gottes Schöpfung, wie wir sie auch heute noch erleben und finden können - wenn wir uns nur die Zeit nehmen und genau hinsehen. Wer möchte, kann sich in Ruhe im Gesangbuch alle 15 Strophen durchlesen oder sie singen...

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 29. Juni 2020] Text und Bild: Ralf Michel

WhatsApp Image 2020 05 17 at 13.01.48Die Losung für den heutigen Tag steht beim Propheten Daniel (Die Bibel: Daniel Kapitel 6, Vers 23).

Daniel sprach: Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, so dass sie mir kein Leid antun konnten.

Daniel beeindruckt sehr mit seinem festen Glauben und er will uns dahin mitnehmen. Wie tief war er gefallen. Tief in der Grube, allein und total ausgeliefert und verlassen. Über ihn das tiefe Blau des Himmels.

Es ist eine tiefe Erfahrung des Menschen – verlassen zu sein – und damit wohl eine der größten Herausforderungen. Auch heute, in unserer Zeit, sind viele Menschen verlassen und erfahren große Not. Menschen verlieren den Boden unter den Füßen. Menschen verlieren Familie und Freunde. Menschen verlieren ihren Glauben an sich und zu ihren Mitmenschen.

Genau für diese Situationen sprich Daniel: Mein Gott hat seinen Engel gesandt,...  so dass sie mir kein Leid antun konnten.

Gott ist da, auch heute bei uns, er ist ein Gott der Hoffnung, der Liebe und des Lebens.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, Samstag, Sonntag - 26. bis 28. Juni 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing / Frank Pauli

Für Freitag ist das Bild gedacht - Am Wochenende ist landessynode in Dresden und da gibt es Eindrücke Vom Synodalen Frank Pauli auf dessen facebook- und instagram-acoounts.

VerlornerSohn

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 25. Juni 2020] Text und Foto: Thomas Reuter

Urlaub findet trotzdem statt – zumindest auf unserer Kirchspielseite

Überall auf der Welt gibt es Kirchen, in denen Gläubige sich zum Gottesdienst treffen, singen und beten. Jede dieser Kirchen sieht anders aus, je nach den Gepflogenheiten vor Ort.

In diesem Jahr, wo wir gar nicht oder nur unter großen Beschränkungen verreisen können, wollen wir den Urlaub auf unsere Kirchspielseite holen. Und dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

Bitte schicken Sie uns per Mail das Foto einer Kirche, die Sie besonders beeindruckt hat – egal, ob klein oder groß, bedeutend oder unbekannt, nah oder fern. Dazu können Sie gern ein paar Infos oder eine kurze Geschichte schreiben, weshalb gerade diese Kirche Sie fasziniert. Ihre Kirchen-Fotos möchten wir in den nächsten Wochen auf unserer Internetseite veröffentlichen. Hier die Mailadresse für die Fotos:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Heute: Färöer, eine Inselgruppe zwischen Schottland und Island

Die Färöer-Inseln gehören zu Dänemark, verwalten sich aber eigenständig. Nirgendwo ist der Anteil evangelischer Christen an der Bevölkerung höher. Er liegt bei etwa 80%.

Auf Färöer ist alles drei Nummern kleiner, auch der Dom in der Hauptstadt Thorshavn. Wir haben einen Gottesdienst besucht, wenn auch nichts verstanden, denn die Färinger sprechen eine alte Wikinger-Sprache. Aber die Atmosphäre durften wir aufnehmen. Wer glaubt, dass unsere deutschen Gottesdienste recht introvertiert sind, sollte mal einen färingischen erleben. Es herrscht eine sehr ernsthafte Grundstimmung, und die Lieder hören richtig melancholisch an. Wir haben mal wieder gelernt: Gott kann man auf ganz verschiedene Weise loben. Auch getragen klingende Melodien können inbrünstig gesungen werden.

Übrigens: Das färingische Wort für „Gott“ ist ein ganz besonders eindrückliches: „Jesupapi“. Wenn das nicht gut evangelisch ist!

Und so beten dänische und färingische Christen das Vaterunser:

„Fader vor, du som er i Himlen.
Helliget vorde dit navn,
komme dit rige.
Ske din vilje, som i Himlen så og på jorden.
Giv os i dag vort daglige brød
og forlad os vor skyld,
som og vi forlader vore skyldnere,
og led os ikke i fristelse,
men frels os fra det onde.
Thi dit er riget og magten og æren i evighed.
Amen.“

#glaubenfindettrotzdemstatt - JG findet wieder statt!

[Mittwoch, 24. Juni 2020] Bianka Röhr

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Das Licht ist an, es geht wieder los, endlich! Eine neue Lampe im aufgeräumten JG-Zimmer in Crossen steht symbolisch dafür. Auch wenn wir draußen waren, weil es bei diesem Wetter einfach herrlich ist, in der Natur zu sein. Es ist schön, sich wieder treffen zu können in den Pfarrgärten, miteinander zu beten, über Bibelverse nachzudenken und einfach auch die Alltagssorgen und -freuden zu teilen. Und zu spüren, dass von der Gemeinschaft nichts verloren gegangen ist in den letzten Wochen.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 23. Juni 2020] Bianka Röhr

Egal, wo ich bin, wenn ich vor einer Kirche stehe, habe ich ein Gefühl der Vertrautheit, fühle mich zu Hause, nicht mehr fremd. Wie schön, wenn sich die Tür dann auch öffnen lässt und den Reisenden Eintritt gewährt wird. In der Stille finde ich Zuflucht und fühle mich Gott nah. Mögen sich auch Euch viele Türen öffnen auf Euren Wegen in der Nähe und in der Ferne!

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 22. Juni 2020] Ralf Michel

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Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts. Das ist unser Lehrtext von heute aus Jak 1,17. Licht und Leben sind miteinander verbunden. Von Anfang an.

„Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“

Mit diesen Worten erzählt die Bibel vom ersten Werk des Schöpfers am ersten Schöpfungstag. Mit dem Licht kann das Leben beginnen. Die Schöpfung wird geboren, „kommt zur Welt“, wächst in langen, ereignisreichen Schaffensperioden heran, reift in Jahrmillionen dauernden Schöpfungsphasen.

Ich habe überlegt, was sind unsere Lichtmomente, was sind meine Lichtmomente im Alltag und darüber hinaus? Ich denke, es sind die kleinen fast unscheinbaren Dinge. Die Blume, die mich am Wegesrand grüßt auf der Blumenwiese, im Blumenbeet, wo ich viele kleine „Flieger“ entdecken kann und die mir tolle Melodien summen. Das Lächeln in deinem Gesicht und das Berühren meiner Freunde. Das Aufreißen dort oben am Himmel, wo die Wolken miteinander spielen. Der Baum, der mich mit seinen Zweigen unsanft berührt. Und Abends, wenn die Fledermäuse lautlos über unsere Köpfe fliegen. Das alles können Lichtmomente sein, gehalten vom Licht des Vaters. Und der Schreiber vom Psalm 36 betet: „Du bist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 20. Juni 2020] Quartett Rönnecke-Feldheim

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 19. Juni 2020] Doreen Feldheim, Anima Musica und U.L.F. Marketing

Festmahl

 

Lobe, lobe den Herrn gesungen von Anima Musica

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 18. Juni 2020] Text und Foto: Thomas Reuter

Urlaub findet trotzdem statt – zumindest auf unserer Kirchspielseite

Überall auf der Welt gibt es Kirchen, in denen Gläubige sich zum Gottesdienst treffen, singen und beten. Jede dieser Kirchen sieht anders aus, je nach den Gepflogenheiten vor Ort.

In diesem Jahr, wo wir gar nicht oder nur unter großen Beschränkungen verreisen können, wollen wir den Urlaub auf unsere Kirchspielseite holen. Und dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

Bitte schicken Sie uns per Mail das Foto einer Kirche, die Sie besonders beeindruckt hat – egal, ob klein oder groß, bedeutend oder unbekannt, nah oder fern. Dazu können Sie gern ein paar Infos oder eine kurze Geschichte schreiben, weshalb gerade diese Kirche Sie fasziniert. Ihre Kirchen-Fotos möchten wir in den nächsten Wochen auf unserer Internetseite veröffentlichen. Hier die Mailadresse für die Fotos:

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1245 Pisa

Bild: privat

Los geht es heute mit dem wohl berühmtesten Kirchturm der Welt. Große Kathedralen in Italien haben oft eine eigene Taufkapelle (Baptisterium) gegenüber dem Haupteingang und einen frei stehenden Glockenturm (Campanile). Im toskanischen Pisa ist das mit dem „frei stehend“ nicht ganz so gut gelungen. Der Turm neigt sich um reichlich 4° und zieht in coronafreien Zeiten jährlich Hunderttausende Besucher an. Damit ist er viel berühmter als der wunderschöne Dom, zu dem er gehört.

Grund für die Neigung ist laut neuesten Untersuchungen, dass der Turm unwissentlich an einer Stelle errichtet wurde, an der sich vor vielen Jahrhunderten wohl das sandige Ufer eines Flusses befand. Nachdem er lange gesperrt war, kann man den 55 Meter hohen Turm nun wieder besteigen – aber nur, wenn man schwindelfrei ist!

Getoppt wird der Pisaer Campanile allerdings von einem Kirchturm ganz in unserer Nähe: Der Turm der Kirche im thüringischen Bad Frankenhausen neigt sich sogar um 4,7%.

Und nun sind Sie dran: Wir hoffen auf Ihre selbstgemachten Kirchen-Fotos!

Thomas und Bettina Reuter

Und so beten die Christen im italienischen Pisa das Vaterunser:

„Padre nostro, che sei nei cieli,
sia santificato il tuo nome;
venga il tuo regno;
sia fatta la tua volontà,
come in cielo, così in terra.
Dacci oggi il nostro pane quotidiano
e rimetti a noi i nostri debiti,
come noi li rimettiamo ai nostri debitori,
e non ci indurre in tentazione,
ma liberaci dal male.
Perché tuo è il regno,
tua la potenza
e la gloria nei secoli.
Amen.“

Bad Frankenhausen Oberkirche 2010

Bild: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2a/Bad_Frankenhausen_Oberkirche_2010.jpg, 17.6.2020, 12.45 Uhr

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 17. Juni 2020] Bianka Röhr

Kennst du das auch, dass deine Zeit manchmal kriecht wie eine Schnecke?

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Dieses Lied singen wir manchmal in der Christenlehre im passenden Tempo. Es hat viele Strophen, die natürlich dann auch in entsprechender Geschwindigkeit gesungen werden, unter anderen: 

Kennst du das auch, dass deine Zeit manchmal springt wie eine Hase?

Kennst du das auch, dass deine Zeit manchmal rumhängt wie ein Faultier?

Kennst du das auch, dass deine Zeit manchmal rast wie ein Wildpferd?

...

Es beschreibt ziemlich gut die derzeitige Situation von kirchlichen Mitarbeitern: Die Zeit scheint zu kriechen, die wir ungeduldig warten auf das Ende aller Verordnungen und Konzepte und wir endlich wieder das leisten können, was wir so gern tun: Beziehungsarbeit leisten.

Dazwischen kommen ständige Änderungen von ebendiesen Verordnungen und Konzepten, so dass wir kaum hinterher kommen, sie selbst zu verstehen und unsere Not haben, sie den Gemeindegliedern verständlich zu erklären.

Dabei sind wir alles andere als faul, aber unsere Vorsicht und Rücksicht auf gefährdete Menschen wird uns als solches ausgelegt.

Und um diesen Vorwurf zu entkräften, lassen wir uns hin uns wieder zu Entscheidungen treiben, die vorher Festgelegtes über den Haufen werfen.

Bei all diesem Wechsel an Geschwindigkeiten droht die Herzlichkeit und Nächstenliebe verloren zu gehen, der Ton ist rauer geworden im Laufe der Corona-Wochen.

Da wünsche ich mir dann doch lieber das Schneckentempo: manches braucht seine Zeit:

Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht. (Röm 15,5)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 16. Juni 2020] Bianka Röhr

"Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele" (Apostelgeschichte 4, 32) - so wünsche ich mir das.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 15. Juni 2020] Ralf Michel

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Die Tür ist zu.

Viele Türen waren in der letzten Zeit für uns zu.

Geschlossene Türen zeigen uns Grenzen auf und schützen uns.

Sie schützen uns vor dem, was uns gefährlich werden kann.

Der gute Hirte bringt seine Schafe in den Stall und verschließt die Tür.

Nun sind sie sicher und behütet.

Jetzt sind wieder einige Türen offen, andere haben sich einen Spalt breit geöffnet.

Immerhin, Türen öffnen sich hin zur Normalität.

So wie es vorher war!

Wollen wir das?

Was nehmen wir mit von den geschlossenen „Coronatüren“?

Was ist uns wichtig geworden?

Was muss sich ändern?

Im letzten Buch der Bibel lesen wir: Ich kenne euer Tun und weiß, dass eure Kraft klein ist.

Ich habe euch eine Tür geöffnet, die keiner mehr zuschließen kann. (Offb 3,8)

Offene Türen eröffnen neue Räume.

Offene Türen stehen für das, was es zu entdecken gilt.

Offene Türen, sie laden ein …

 

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 14. Juni 2020]

Wüste Eliat Israel

Online-Gottesdienste zum heutigen Sonntag finden Sie unter Vernetzt.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 3. Juni 2020] Ungeprobt Genial!

 Zum sonnigen Samstag gibt es heute ein Musikvideo gespielt von Ungeprobt Genial in der Moritzkirche. Ursprünglich erschienen im Jahr 1959 als Instrumental unter dem Namen Chariot wurde es 1963 durch Peggy March zu einem Welthit. Der Text des Songs thematisiert das in den 1960er Jahren klassische Frauenbild der USA – die Frau, die sich ihrem Mann unterzuordnen hatte. So singt Peggy March sinngemäß in den ersten Zeilen des Liedes: „Ich werde ihm folgen, ich folge ihm egal wohin er gehen mag“. Sein Comeback feierte der nun als Gospel arrangierte Song im Jahr 1992 im Film Sister Act. Der Sinn des Textes ist nun ein komplett anderer: Es geht um die Hingabe an Jesus. Mittlerweile existieren zahlreiche Coverversionen und das Lied wurde in das Repertoire vieler Kirchenchöre aufgenommen. Haben Sie schon erraten, welcher Song beschrieben wird? Schauen Sie sich am Besten das Video an. Viel Spaß!

Weitere Videos und Infos zu Band Ungeprobt Genial finden Sie auf dem YouTube Channel bzw. auf der bandeigenen Webseite.

Quelle zur Musikinhalt: Wikipedia: I Will Follow Him, unter: https://de.wikipedia.org/wiki/I_Will_Follow_Him (zuletzt abgerufen: 12.06.2020)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 12. Juni 2020] Doreen Feldheim / Flötenquartett / U.L.F. Marketing

 

Lazarus

 

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 11. Juni 2020] Bettina Reuter

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Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Netze des Vogelfängers; das Netz ist zerrissen, und wir sind frei (Die Bibel: Psalm 124, 7). Beim Lesen des heutigen Losungstextes fiel mir sofort unser Vogelfänger ein. Kein menschlicher Vogelfänger wie in der Zauberflöte, der die schönsten und buntesten Vögel fängt, um sie dann teuer zu verkaufen. Nein, mir kam unsere Katze in den Sinn. Schon oft konnten wir ihren Klauen Vögelchen entreißen und ihnen wieder die Freiheit schenken. Das beschwingte, fröhliche Aufflattern war schön anzusehen. Am Anfang des Psalms 124 stellt sich die Frage: Was wäre geschehen, wenn der Herr in schwierigen Zeiten nicht mit dem Volk Israel gewesen wäre? Schlimm wäre alles gekommen. Aber Gott war da und hat das Netz der Gefangenschaft zerrissen. Dieser Psalm kann anregen, einmal zu überlegen, in welchen Situationen meines Lebens das Netz des „Gefangenseins“ zerrissen wurde, wer mir zur Seite stand, wer mir die Freiheit schenkte, wer mir geholfen hat. Die Antwort des Psalmschreibers steht am Ende im Vers 8: „Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ Nehmen wir diese Hilfe an!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 10. Juni 2020] Bianka Röhr

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Einmal im Monat trifft sich in Crossen der Krümelkreis - normalerweise. Wir sind sieben Kinder mit ihren Mamas. Letzte Woche wäre wieder Krümelkreis gewesen. Da es natürlich völlig realitätsfremd ist, mit 2-5Jährigen Abstandsregeln einzuhalten, wir auch nicht auf das gemeinsame Singen, Essen und Trinken verzichten wollen, konnten wir uns wieder nicht treffen. Als kleines Hoffnungszeichen habe ich für jede Familie Blumen angesät und zum Abholen bereit gestellt. Jetzt müssen sie nur noch gehegt und gepflegt werden, genau wie der Glaube in uns.

#glaubenfindettrotzdemstatt - Lesetipp

[Dienstag, 9. Juni 2020] Bianka Röhr

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Heute "musste" ich ein Buch zu Ende lesen, weil es in die Stadtbibliothek zurück gehört. Ich habe es am Anfang der Coronakrise ausgeliehen und eine Verlängerung ist nicht möglich. Es geht um Martin Luther und seine Zeit auf der Wartburg, es ist sehr authentisch geschrieben, fast schon beängstigend und sehr bild- und symbolhaft. Die Lebensumstände waren damals so extrem anders als heute - wie gut geht es uns und wie selbstverständlich nehmen wir vieles hin. Und wie bequem ist unser Glaube heute im Vergleich zur damaligen Welt! Die Ängste vor dem Teufel und vor drohendem Unheil im persönlichen Leben waren damals alltäglich und existentiell. Wir können heute Gott in seiner schützenden Funktion wahrnehmen als eine Kraft, die uns die Ängste nimmt. Wieder einmal bin ich dankbar, heute hier im Jetzt zu leben.

Feridun Zaimoglu, Evangelio: ein Luther-Roman, 1. Auflage (Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2017).

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 8. Juni 2020] Christina Pfeiffer/ Janine Seifert

Memba Mosambik

Als ich Anfang des Jahres in Mosambik war, konnte ich diesen wunderschönen und riesigen Affenbrotbaum betrachten. Diese Bäume können bis zu über 20 Meter groß und bis zu 800 Jahre alt werden. Das Wurzelsystem erstreckt sich in ca. 2 Meter Tiefe weit über die Baumkrone hinaus. Der Affenbrotbaum ist ein Spezialist in der Wasserspeicherung. Im Stamm speichert er das über die Wurzeln gewonnene Wasser für die bevorstehende Trockenzeit, um weiterhin seine Blätterkrone versorgen zu können.

Auch in unserem Leben sind Wurzel sehr wichtig. Wurzeln geben uns Halt und versorgen uns mit lebensnotwendigen Dingen. Ist unser Glauben fest in Gott gegründet und ruht unsere Hoffnung auf ihn, dann können wir den Herausforderungen unseres Lebens mutig entgegenblicken.

Gott spricht uns zu, dass wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, er bei uns ist und uns nicht verlässt. Wenn wir unser Leben tief in seiner Liebe gegründet haben, finden wir, auch in Problemen und trockenen Zeiten, Ruhe und Frieden.

Sie können auf Gott zählen. Er ist Ihr Schöpfer. Er versorgt Sie und lässt Sie nicht im Stich. Wenn Sie sich für ihn entschieden haben, bleibt er bei Ihnen und schenkt Ihnen, auch in dürren Zeiten, Segen.

Gesegnet ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte. (Jeremia 17, 7&8)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 7. Juni 2020]

Wüste Eliat Israel

Online-Gottesdienste zum heutigen Sonntag finden Sie unter Vernetzt.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 6. Juni 2020] Janine Seifert/Christina Pfeiffer

Wüste Eliat Israel

Die jetzige Zeit ist eine besondere Zeit. Für den ein oder anderen ist es mehr oder weniger eine gefühlte Wüstenzeit. Die gewohnten Kreise wie Gebetskreis, Seniorenkreis, Kinderkreis und Chor finden momentan nicht statt. Selbst die Gottesdienste sind anders als zuvor.

Aber gerade in Wüstenzeiten wirkt Gott. Er begegnet uns, spricht zu unserem Herzen und verändert unsere Sichtweise auf Dinge. Oftmals sind wir von unserem Alttag (Arbeit, Gemeinde, Familie und Freunden) so eingenommen, dass wir Gott und sein Reden nicht oder nur sehr leise wahrnehmen.

Gott sehnt sich nach uns und nach einer innigen Beziehung mit uns. Darum führt er uns in die Wüste. Er möchte uns nicht bestrafen oder uns etwas Böses. Er sehnt sich nach uns und möchte unser Herz wiedergewinnen. Gerade in Wüstenzeiten kann unser Glaube gestärkt und unser Herz geläutert werden, wenn wir Gott die Möglichkeit dazu geben.

Wie sieht es mit Ihnen aus? Ergreifen Sie diese wunderbare Möglichkeit mit Gott Gemeinschaft zu haben und lassen Sie sich verändern. Sehen Sie die Wüstenzeit als großartige Gelegenheit, um wieder näher an Gottes Herz zu rücken. Lesen Sie in seinem Wort, hören Sie Lieder zu seiner Ehre oder genießen Sie seine wunderbare Schöpfung. Er wartet auf Sie.

Doch dann werde ich versuchen, sie wiederzugewinnen: Ich will sie in die Wüste bringen und in aller Liebe mit ihr reden. Dort wird sie auf meine Worte hören. Sie wird mich lieben wie damals in ihrer Jugend, als sie Ägypten verließ. Dann will ich ihr die Weinberge zurückgeben; das Achor-Tal (›Unglückstal‹) soll für sie ein Tor der Hoffnung sein. (Die Bibel: Hosea 2, 16 & 17)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 5. Juni 2020] Doreen Feldheim + Pfingstkantoreiquartette  / U.L.F. Marketing

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 4. Juni 2020] Bettina Reuter

Der Lehrtext von heute (Die Bibel: Brief an die Epheser, Kapitel  6, Verse 14 - 15) hat mich sofort an unsere Christenlehrerüstzeit im letzten Herbst erinnert. Wir wählten das Thema „Ein feste Burg ist unser Gott“ und zum Abschluss feierten wir einen Gottesdienst zu den weiterführenden Versen des Lehrtextes. Dabei wird anhand einer Rüstung das „Rüstzeug“ für unseren Glauben beschrieben. Wir werden aufgefordert, zu den Waffen Gottes zu greifen! Nun bin ich keine große Verfechterin von kriegerischen Ausdrücken und Handlungen. Aber: Folgende Waffen sollen wir verwenden:

Die Wahrheit als Gürtel. Die Gerechtigkeit als Panzer. Die Füße bekleidet, um die gute Botschaft des Friedensmit Gott zu verkünden. Der Glaube als Schutzschild. Den Helm der Rettung. Das Wort Gottes als Schwert.

Meine Beobachtungen der letzten Tage zeigen mir, wie wichtig es ist, sich auf diese „Waffen Gottes“ zu besinnen. Ich erlebe zunehmend ein Klima von Gereiztheit und Unhöflichkeit im Alltag. Kleinigkeiten bringen ein Fass zum Überlaufen, man hört harte Worte und es wird schnell gepöbelt. Alles ist irgendwie verständlich, die Einschränkungen und Belastungen der letzten Wochen bringen uns an unsere Grenzen. Vielleicht helfen uns die Paulusverse, „entwaffnende“ Worte und Gesten für unser Miteinander zu finden.

#glaubenfindettrotzdemstatt - ?!

[Mittwoch, 3. Juni 2020] Bianka Röhr

Angesichts mancher Bilder und Meldungen frage ich mich manchmal: Wo findet Glauben statt? Die Nachrichten erzählen das Gegenteil von Nächstenliebe, Toleranz, Frieden: Rassismus, Hass, Radikalimus, Krieg. Angesichts der Geschehnisse in den USA teilen viele Menschen ihre Meinung mit einem schwarzen Bild.

"Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien." (Ps 34,16) - Der Losungsvers von heute drückt Hoffnung aus, dass unser Klagen, unsere Wut erhört wird. Trotz oder wegen allem, was in der Welt geschieht: #glaubenfindettrotzdemstatt!

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#nohate #noracism #blackouttuesday

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 2. Juni 2020], Bianka Röhr

Ich glaube an den Heiligen Geist

Ich glaube,

dass er meine Vorturteile abbauen kann.

Ich glaube,

dass er meine Gewohnheiten ändern kann.

Ich glaube,

dass er meine Gleichgültigkeit überwinden kann.

Ich glaube,

dass er mir Phantasie zur Liebe geben kann.

Ich glaube,

dass er mir Warnung vor dem Bösen geben kann.

Ich glaube,

dass er mir Mut für das Gute geben kann.

Ich glaube,

dass er meine Traurigkeit besiegen kann.

Ich glaube,

dass er mir Liebe zu Gottes Wort geben kann.

Ich glaube,

dass er mir Minderwertigkeitsgefühle nehmen kann.

Ich glaube,

dass er mir Kraft in meinem Leiden geben kann.

Ich glaube,

dass er mir einen Bruder an die Seite geben kann.

Ich glaube,

dass er mein Wesen durchdringen kann.

Karl Rahner

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 31. Mai 2020 - Pfingstsonntag] Frank Pauli

Die online-Gottesdienste finden Sie wie immer unter "Vernetzt".

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Heute habe ich mit der Johanniskirchgemeinde in Weißenborn Gottesdienst feiern dürfen. Schön, wieder persönliche und physische Anwesenheit zu spüren. Und doch fehlt etwas - was nicht fehlte und dafür bin ich allen Anwesenden und Vorbreitenden dankbar: der Geist Gottes, der nicht Verzweiflung säht, sondern Mut, Liebe und Besonnenheit schenkt. Wir stehen als Christinnen und Christen in der Spannung zwischen dem Glauben, der von aller Bindung frei macht, und der Lieb, die sich an alle gebunden weiß. Der heilige Geist gibt uns die Hoffung diese Spannung auszuhalten - jetzt und bis wir ankommen in unserer ewigen Heimat. Bis dahin nimmt Gott Heimat in unseren Herzen durch seinen Geist.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 30. Mai 2020] Esther, George und Dave - worship in the Buschbeck style

Ehre sei Gott und Ruhm und Preis und Anbetung - gelobt sei unser Herr!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 29. Mai 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

Pfingsten

Komm, heilger Geist, mit deiner Kraft

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnertag, 28. Mai 2020] Bettina Reuter

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„Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau ander schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.“ Diese Zeilen von Paul Gerhard kommen mir zurzeit oft in den Sinn, wenn ich durch unseren Garten gehe. Eine ganz besondere Pflanze hat sich in den letzten Tagen „ausgeschmückt“ – die Pfingstrose. Diese sehr alte Pflanzenart besticht mit ihrer kraftvollen Farbe und Fülle. In der christlichen Symbolik steht sie für Reichtum, Heil, Heilung und Schönheit. Wenn man bedenkt, dass Paul Gerhard dieses Loblied auf Gottes wunderbare Schöpfung kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg geschrieben hat, kann man nur staunen. Solch einen unerschütterlichen Glauben kann man sich nur wünschen. Ich mag die Corona-Pandemie keinesfalls mit diesem schrecklichen Krieg vergleichen, aber eine Krise wie diese fordert uns alle doch ganz schön heraus. Vielleicht lassen Sie sich durch dieses Lied anstecken: Gehen Sie raus und freuen Sie sich mit allen Sinnen an Gottes wunderbarer Schöpfung! Übrigens: ein Gänseblümchen tut es auch!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 27. Mai 2020] Bianka Röhr

... ohne Worte, außer einem herzlichen Dankeschön an Ungeprobt genial!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 26. Mai 2020] Bianka Röhr

Manchmal

für einen Augenblick

halte ich ein,

mitten im Trubel des Tages,

schließe meine Augen

und meine Ohren

und bin einen Augenblick

glücklich;

ich bin nicht allein

du bist da, mein Gott!

Mittendrin.

Christa Weiss

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 25. Mai 2020] Text und Bild: Ralf Michel

Viele Fragen umgeben uns jetzt. Es ist wichtig, sie zu stellen.

Fragen, die uns mitnehmen zu uns selbst und zu dem Wesentlichen.

Wo kann ich dich spüren, Herr? Und was ist für mich wichtig?

Bei Johannes 1,43 lese ich:

Als Jesus am nächsten Tag beschloss, nach Galiläa zu gehen, begegnete

er Philippus und sagte zu ihm: „Komm mit und folge mir nach.“

Es ist schon beeindruckend, diese einfache Klarheit, die ganz

selbstverständlich zum Tragen kommt. „Komm mit und folge mir nach.“

Mir nach – sagen auch Kinder, wenn sie zusammen sind und sich

gegenseitig motivieren.

Ganz schnell finden sie sich und sind miteinander unterwegs.

Ein unsichtbares Band hält sie. Jetzt erleben sie einander und sind

füreinander da.

Vielleicht ist es eine lockere Unbekümmertheit, die sie empfinden

und die auch damals Philippus gefunden hat.

Er ging los und erzählte den anderen – von Jesus. Und vielleicht in dieser

Unbekümmertheit.

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Sonntag 24. Mai 2020

Hygieneregeln für Gottesdienste

Es ist schön, dass wir wieder Gottesdienste in unseren Kirchen oder im Freien feiern dürfen – doch leider geschieht das weiterhin mit Einschränkungen, die durch den Gesetzgeber vorgeschrieben sind und die keine Gängelei sondern Ausdruck einer Verantwortung für Leib und Leben darstellen.

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Wahlen zum Kirchenvorstand und zu den Kirchgemeindevertretungen 2020-2026

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Am 13. September 2020 wird im Kirchspiel Zwickau Nord der Kirchenvorstand und in allen sechs Kirchspielgemeinden die Kirchgemeindevertretungen für die nächsten sechs Jahre gewählt bzw. eine bestimmte Anzahl von Personen in diese Leitungsgremien berufen. Am 1. Advent 2020 beginnt dann die neue Amtszeit dieser für unsere Landeskirche so bedeutsamen Leitungsgremien.

Alle Informationen zur Wahl und zur Berufung in unseren Gemeinden sind nachfolgend zu finden. Ergänzend möchten wir auf die Seite www.kirchenvorstand-sachsen.de hinweisen.

Das Motto der diesmaligen Wahlen lautet: “Kirche ist…” Dieser Satzanfang kann von vielen Menschen vielfältig ergänzt werden und ermöglicht es, ganz unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen einfließen zu lassen, in das was Kirche ist – gestaltgewinnendes Reich Gottes in unserer Zeit und Welt.

Wir laden unsere Gemeindeglieder herzlich ein, sich an den Wahlen aktiv und betend-begleitend zu beteiligen. Überlegen Sie bitte, ob Sie sich selbst als KirchvorsteherIn/KirchgemeindevertreterIn zur Wahl stellen möchten, oder ob Sie jemandem dieses Amt zutrauen würden, den Sie gern vorschlagen möchten.

Ihre Vorschläge, Anregungen und Fragen nehmen unsere Mitarbeiterinnen in den Büros, die KGV-Vorsitzenden und der amtierende Kirchenvorstand gern entgegen.

 

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was wählen wir? (lt. gültigem Ortgesetz zur KV-/KGV-Wahl)

1. Kirchspielvorstand (KV)

Für unser Kirchspiel wird ein neuer Kirchenvorstand gewählt, der sich insgesamt folgendermaßen zusammensetzt:

  • je zwei gewählte Kirchvorsteher aus jeder Kirchspielgemeinde
  • ein zu berufendes Mitglied

Die gewählten und berufenen KV-Mitglieder sind automatisch auch in der Kirchgemeindevertretung ihrer Kirchgemeinde.*

  • als „geborene“ Mitglieder die Pfarrer des Kirchspiels

2. Kirchgemeindevertretung (KGV für jede einzelne Kirchgemeinde im Kirchspiel)

Es werden in den einzelnen Kirchgemeinden (= Stimmbezirk) je eine Kirchgemeindevertretung gewählt, die sich wie folgt zusammensetzt:

Moritzkirchgemeinde: fünf gewählte Mitglieder, dazu zwei zu berufende Mitglieder

Christophoruskirchgemeinde: vier gewählte Mitglieder, dazu ein zu berufendes Mitglied

Johanniskirchgemeinde: vier gewählte Mitglieder, dazu ein zu berufendes Mitglied

Kirchgemeinde Mosel: vier gewählte Mitglieder, dazu ein zu berufendes Mitglied

Kirchgemeinde Maria zur Weiden Crossen: vier gewählte Mitglieder, dazu ein zu berufendes Mitglied

Lutherkirchgemeinde: vier gewählte Mitglieder, dazu zwei zu berufende Mitglieder

 

Wer darf wählen? (Wähler)

Wählen darf, wer in der Wählerliste steht. In die Wählerliste wird eingetragen, wer die Wahlberechtigung hat. Wahlberechtigt sind: Gemeindeglieder, des Stimmbezirkes:

  • die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben und
  • konfirmiert oder als Erwachsene getauft worden (die zur Konfirmation angemeldeten getauften Jugendlichen, die am Wahltag 14. Jahre oder älter sind dürfen auch wählen) und
  • die Verpflichtungen als Kirchgemeindeglied und Ordnungen der Landeskirche nicht grundsätzlich ablehnen.

Die Wählerliste wird für jeden Stimmbezirk einzeln erstellt und liegt in jedem Stimmbezirk für 2 Wochen öffentlich aus (genauer Termin wird im Gottesdienst bekannt gegeben) und ist nach diesem Termin noch bis zum 06.09.2020 nach Voranmeldung einsehbar. Einsprüche gegen die Eintragung in die Wählerliste sind bis spätestens 16.08.2020 möglich.

 

Wer darf gewählt werden? (Kandidaten)

Wählbar sind Gemeindeglieder des Stimmbezirkes, die am Wahltag:

  • wahlberechtigt sind, die Voraussetzungen für die Übernahme kirchlicher Ämter erfüllen (siehe oben) und das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  • weder ordiniert sind noch als Theologen nach Bestehen der Zweiten Theologischen Prüfung im Probedienst stehen und
  • nicht zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten unter Betreuung stehen.

Entsprechendes gilt für die Berufung von Kirchenvorstehern.

 

Wann findet die Wahl wo statt?

Die Wahlen finden am 13. September in unseren sechs Gemeinden (Stimmbezirken) im Anschluss an die Gottesdienste statt.

Die Gottesdienste beginnen zu folgenden Zeiten und dauern ca. 45 Minuten.

  • Moritzkirchgemeinde: 11.00 Uhr, Wahl bis 13 Uhr
  • Christophoruskirchgemeinde: 10.00 Uhr, Wahl bis 12 Uhr
  • Johanniskirchgemeinde: 9.30 Uhr, Wahl bis 12 Uhr
  • Kirchgemeinde Mosel: 11.00 Uhr, Wahl bis 13 Uhr
  • Kirchgemeinde Maria zur Weiden Crossen: 10.00 Uhr, Wahl bis 12 Uhr
  • Lutherkirchgemeinde: Wahl ab 9 Uhr bis 10 Uhr und im Anschluss an den Gottesdienst bis 13 Uhr

 

Wie sehen die Wahlscheine aus und wie viele Stimmen habe ich?

Es gibt in jedem Stimmbezirk zwei Wahlscheine:

  1. für die KV-Wahl: Es sind maximal zwei Stimmen abzugeben. Der Wahlschein wird ungültig, wenn kein Kreuzchen oder mehr als zwei gesetzt wurde oder sonstige Ergänzungen darauf gemacht wurden.
  2. für die KGV-Wahl: Je nach Stimmbezirk dürfen maximal so viele Kreuzchen auf dem Wahlschein gesetzt werden, wie Personen in die Kirchgemeindevertretung gewählt werden.

* Die beiden Kandidaten mit den je wenigsten Stimmen werden durch die gewählten bzw. das berufenen KV-Mitglied verdrängt – können aber gemäß des Ortsgesetzes zur KV-/KGV-Wahl in die jeweilige KGV berufen werden.

 

Gibt es eine Briefwahl?

Ja, am Wahltag verhinderte Wahlberechtigte können ihr Wahlrecht im Wege der Briefwahl ausüben. Wahlberechtigte, die von der Briefwahl Gebrauch machen wollen, müssen bis spätestens fünf Tage vor dem Wahltag, also bis zum 9. September 2020, mündlich oder schriftlich beim Kirchenvorstand die Ausstellung eines Wahlscheins beantragen. Die Ausstellung von Briefwahlunterlagen ist erst ab dem 7. September möglich, da dann die Wählerlisten geschlossen sind.

Der Wahlschein entählt die Bestätigung des Kirchenvorstandes über die Eintragung des Antragstellers in die Wählerliste und eine vom Antragsteller abzugebende Versicherung über die persönliche Ausfüllung des Stimmzettels. Er ist vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes zu unterschreiben und mit dem Siegel der Kirchgemeinde – bei Kirchspielen dem Siegel des Kirchspiels – zu versehen. Nur die Wahlbriefe können anerkannt werden, die entweder vor Beginn des Wahlvorganges dem Kirchenvorstand zugeleitet wurden oder vor Abschluss der Wahlhandlung dem Leiter der Wahl  (Vorsitzender Wahlvorstand bei mehreren Stimmbezirken) ausgehändigt werden und nach dem vorgeschriebenen Verfahren in die Ermittlung des Ergebnisses einbezogen werden können. Später eingegangene Wahlbriefe oder solche, die keinen Wahlschein (und damit keine persönliche Erklärung) enthalten, können nicht berücksichtigt werden.

 

Wie werden die Kandidaten wann und wo vorgerstellt?

  • Moritzkirchgemeinde: 4.9., 19 Uhr Gemeindeversammlung
  • Christophoruskirchgemeinde: 6.9., 17 Uhr Gottesdienst
  • Johanniskirchgemeinde: 5.9., 15 Uhr Gemeindeversammlung
  • Kirchgemeinde Mosel: 30.8., Gotttesdienst
  • Kirchgemeinde Maria zur Weiden Crossen: 30.8., Gottesdienst
  • Lutherkirchgemeinde: 30.8., Gottesdienst

 Und außerdem in der Sonderausgabe des nächsten Gemeindebriefes und auf der Homepage ab 17. August 2020.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 23. Mai 2020] Frank Pauli

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Bild: dozemode auf Pixabay

Jeremia 17,14: „Heile du mich Herr, so werde ich heil – hilf du mir, so ist mir geholfen.“ So betet der Prophet Jeremia. Woher erwarten wir Hilfe in den kleinen und großen Nöten des Lebens?

Eine unter Pfarrern beliebte Anekdote geht so: Ein Pfarrer fährt nach dem Gottesdienst nach Hause. Er kommt von der eisglatten Straße ab und landet in einem See. Mühsam befreit er sich aus dem Wagen, aber ein guter Schwimmer ist er nicht. Da kommen die Kinder der Sonntagsschule vorbei und bieten ihre Hilfe an. Der Pfarrer ruft ihnen zu: „Geht schnell nach Hause, eure Eltern warten mit dem Essen. Mein Herr und Heiland wird mir helfen.“ Kurz darauf kommt die Feuerwehr mit Blaulicht vorbei und der Zugführer ruft: „Im Dorf brennt die alte Mühle, aber erst retten wir sie.“ Da erwidert der Pfarrer: „Nein - fahren Sie weiter, mein Herr und Heiland wird mir schon helfen.“ Japsend hält sich der Pfarrer mit schwindender Kraft über Wasser. Ein Radfahrer fährt zügig am Ufer entlang, steigt ab und berichtet, er habe sich verfahren und es sehr eilig. Dennoch bietet er Hilfe an. Wiederrum ruft der Pfarrer: „Fahren Sie weiter, mein Herr und Heiland wird mir schon helfen.“

Eine viertel Stunde später steht der Pfarrer vor seinem Herrn und Heiland im Himmel. Traurig fragt er: Mein Herr und Heiland, du konntest übers Wasser gehen und hast die Israeliten trockenen Fußes das Meer durchqueren lassen. Ich habe stets geglaubt und dir vertraut - warum hast du mir nicht geholfen?

Daraufhin spricht der Herr zu ihm: Ich habe dir die Kinder geschickt; ich habe Feuer auf die Mühle regnen lassen, damit die Feuerwehr vorbeifährt und ich habe den Radfahrer einen Umweg am See entlangfahren lassen. Was hätte ich noch alles tun sollen?

An dieser Anekdote wird deutlich: Während ich oft auf die großen Wunder Gottes warte, sendet ER mir seine Hilfsangebote oft ganz anders, als ich sie erwarte: in den Menschen, die mir Tag für Tag begegnen. Sehe ich in ihnen die Engel, die mir der Herr zu Seite stellt; oder erwarte ich nur eine ganz bestimmte Hilfe und nur von ganz bestimmten Menschen?

Ich vertraue darauf, dass mich mein Herr nicht allein lässt, sondern um mein Heil besorgt ist und mir seine Hilfe sendet. Nehme ich sie an, auch wenn sie unerwartet und anders kommt als ich dachte? Voller Vertrauen darf ich mit den Worten Jeremias beten und auf den hoffen, der sich mein Heiland nennt. Und sie dürfen das auch – probieren sie es, in den großen und kleinen Nöten Ihres Lebens.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 22. Mai 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing (Bild); Nici Rau u.a. (vocals)

Himmelfahrt

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[Donnerstag, 21. Mai 2020 Christi Himmelfahrt] Frank Pauli

Himmelfahrt oder Weltflucht? Beides liegt oft nah beisammen – nicht nur am Feiertag in dieser Woche. Der wird ohnehin ganz anders als in den vergangenen Jahren. Ob das gut ist oder schlecht, hängt von den individuell gemachten Erfahrungen ab.

„Hier ist der Himmel auf Erden.“ Diesen Ausspruch habe ich in letzter Zeit schmerzlich vermisst. Er ist Ausdruck einer Erfahrung, die das Einfache und Gewöhnliche übersteigt – im positivsten Sinne. Hier ist Ruhe, Schönheit, Erhabenheit, Gesundheit, etc. Hier ist mehr als nur das Blaue, das einem so mancher versucht vom Himmel herab zu lügen. Ich sehne mich nach solchen Orten und Momenten. Als Jesus 40 Tage nach Ostern seine Freunde verlässt, schauen sie ihm in den Himmel nach. Sie ersehnen sein Wiederkommen – vielleicht bis heute. Sie ersehnen ein Wiedersehen – ganz bestimmt auch heute.

Aus diesem Sehnen wird ein Handeln. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man damals, heute oder morgen mit Hände-in-den-Schoß-Legen weiterkäme. Es würde sich auch nicht ziemen, nur in den Erinnerungen an Gewesenes zu leben. Nun heißt es, für andere und mich in dieser Welt einen Platz zu suchen oder, noch besser, einen Platz zu gestalten, wo sich gut sagen lässt: Hier ist der Himmel auf Erden.

Aber Achtung: Wenn mein Sehnen zur Sucht wird, dann wird daraus ganz schnell nicht nur Sehnsucht, sondern eben auch Weltflucht. Ich meine das Im-Ewiggestrigen-Bleiben oder das Utopische versuchen oder das Dystopische hinter allem vermuten oder schlicht auch die Realität zu verdrängen und zu verleugnen.

Den Unterschied zwischen Weltflucht und Himmelfahrt macht die Haltung, die ich habe. Als Christ ist es der gute und heilige Geist Gottes, der meine Haltung zu Themen und bei großen und kleinen Lebensentscheidungen bestimmen soll. Das tut er nicht erst am Pfingstfest, sondern immer dann, wenn ich ernstlich um diesen Geist der Liebe und des Friedens bitte und mich so verhalte, dass er nicht nur in mir sein könnte, sondern andere ihn mir auch abspüren könnten.

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Bild: Myriam Zilles auf Pixabay

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 20. Mai 2020] Bianka Röhr

FahrradtourAuf einer Fahrradtour mitten im Wald habe ich diesen Stein entdeckt und mich daran erfreut. Genau in solchen Momenten fühlt sich mein Glaube lebendig an, wenn ich sehe, wie andere ihn teilen. Oder auch nicht, wie die Kratzspuren auf dem Bild zeigen. Mitte März wurde ich voll ausgebremst, im Minutentakt flogen die Termine aus dem Kalender. Ich merkte, wie ich nach anfänglicher Unruhe ob der Situation herunterfahren konnte und plötzlich Zeit hatte, mich wieder intensiv mit meinem Glauben zu beschäftigen, zu lesen, nachzudenken, mich in ein Thema zu vertiefen, Zeit mit Gott zu verbringen. Wie sehr mir das gefehlt hat, wurde mir da erst bewusst. Und der Blick für viele Kleingkeiten, die ich in der Hektik des Alltags nicht wahrgenommen habe, zeigt mir: #glaubenfindettrotzdemstatt. In mir und um mich.

#glaubenfindettrotzdemstatt - Schönheit

[Dienstag, 19. Mai 2020] Marie Fischer

Bild Schönheit

Längere Wimpern, ein bisschen weniger Bauchspeck, musikalisch begabt, geduldiger, mutiger, sportlicher.

Ein paar mehr Muskeln wären nicht schlecht. Friedfertiger, organisierter, zielstrebiger wäre ich gern.

Ich trage eine Brille. Ein Manko? Manchmal rede ich zu laut. Lasse mich zu schnell ablenken.

Niemand ist perfekt. Aber jeder Mensch ist einzigartig. Der einzige seiner Art sozusagen. Ein genialer Gedanke Gottes. Sein Ebenbild.

In Psalm 139, Vers 14 heißt es: „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin, wunderbar sind deine Werke“.

In der Jungen Gemeinde haben wir gesammelt, was wir an uns selbst besonders schön finden. Optisch und charakterlich. Es ist gut zu wissen, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Es ist gut zu erkennen: beides gehört zu mir. So wie ich bin, bin ich von Gott geliebt. Mein Wert misst sich nicht daran, ob mein Äußeres einem vermeintlichen Schönheitsideal entspricht und wird nicht dadurch gemindert, dass ich manche Dinge einfach nicht so gut kann wie andere.  Meine Schönheit lebt davon, dass ich Gottes geliebtes Kind bin. Aber auch davon, dass ich alles Schöne an mir und das vermeintlich nicht so gut gelungene aus Gottes Hand annehmen kann.

Haben Sie sich schon einmal verliebt? So richtig? Können Sie sich erinnern, wie Sie durch ihre rosarote Brille die pure Schönheit ihres Gegenübers gesehen haben? Gott kennt uns durch und durch. Er weiß auch um das, was wir alles nicht sind und was wir alles nicht können. Aber er sieht uns auch durch so eine rosarote Brille, sieht unsere unvollkommen-vollkommene Schönheit.

Ich wünsche Ihnen, sehen Sie sich selbst auch so. Liebevoll, ehrlich, dankbar. Sie sind wunderbar gemacht.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 18. Mai 2020] Ralf Michel

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Manchmal bin ich schwach. Manchmal bin ich stark. Aber wer gehört zu den Schwachen? Die Isolierten, die Flüchtlinge in den Lagern, die Kranken, die Alten und Einsamen, die Kinder, die Journalisten und Politiker, die Kritiker, die Armen und Verzweifelten. Aber sind nicht gerade sie die Starken? Ich denke an den starken Apostel Paulus, der von sich selbst sagt: "Ich bin schwach." Und auch er kennt Schwache und Starke und sagt: " Wir wollen also alles daran setzen, dass wir in Frieden miteinander leben und uns gegenseitig weiterhelfen. " (Röm 14,19) So ist der Himmel über uns, wie ein schützender Schirm. Und er zeigt uns, die Freundlichkeit des Herrn. So schreibt Paulus an die Gemeinde in Rom: "Lasst einander also gelten und nehmt euch gegenseitig an, so wie Christus euch angenommen hat. Tut es wie er, um Gott zu ehren. " (Röm 15,7)

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[Sonntag, 17. Mai 2020]

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[Samstag, 16. Mai 2020] Jens Buschbeck

Vor einigen Tagen stieß ich auf folgenden Bibelvers: Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare. Kolosser 1,15-16

Er wirft den Blick auf eine Wirklichkeit im Leben von Jesus, dieuns oft so nicht vor Augen ist: Jesus ist Gott und war immer da! Nicht erst damals im Stall von Bethlehem betrat er die Weltgeschichte, nein zusammen mit dem Vater und dem Geist startete er die Weltgeschichte und hat alles in seiner Hand – auch heute. Jesus Christus - gestern, heute und auch in Ewigkeit, das ist mir durch diesen Bibelvers neu deutlich geworden. Vor einigen Wochen steckte mir mein Autohändler eine Audio-CD zu, die ich mir jetzt erst einmal angehört habe. Sie heißt „Ich bin. Jesus.“ Das Hörbuch schrieb Martin Korpowski, Musiker, Autor und Verleger und er erzählt die Biografie von Jesus aus seiner Sicht, aber eben auch als Ich-Erzähler als Jesus. Das ist keine Anmaßung, sondern eine prosaischer Blickwinkel, den ich äußerst interessant finde. Gerade der Beginn VOR der Schöpfung ist wunderbar erzählt und hat mir neu die Augen geöffnet. Wer diese erst 9 Minuten einmal umsonst hören will, kann das auf der Website https://martonius.org/produkt/ich_bin_jesus_download/. Dort kann man auch das ganze Hörbuch downloaden oder bestellen. Hört gern mal rein!

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[Freitag, 15. Mai 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

Emmausjuenger

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[Donnerstag, 14. Mai 2020] Text: Bettina Reuter, Bild: Jens Müller

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"Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten." (Die Bibel, Psalm 50, Vers 15)

Ich bereite gerade für die Christenlehre eine neue Einheit vor. Alles soll sich um das Thema „Beten“ drehen. Da die Altersspanne meiner Kinder sehr groß ist (1. bis 6. Klasse), muss ich mir Bilder für sie ausdenken, die alles anschaulicher machen. Wie ist Beten, wie funktioniert das? Beten ist wie ... TELEFONIEREN. Du kannst mit jemandem reden, den du nicht siehst. Du weißt aber, am anderen Ende der Leitung sitzt jemand, den du kennst und der dir zuhört. Das ist erst mal nur ein Bild für das Reden mit Gott, es werden noch weitere folgen. In den vergangenen Wochen haben wir alle wahrscheinlich öfter als üblich mit unseren Lieben telefoniert. Es hat uns gutgetan, die vertrauten Stimmen zu hören, es war tröstlich, aufmunternd, lustig, erstaunlich und wohltuend. So kann auch unser Anruf bei Gott sein!

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[Mittwoch, 13. Mai 2020] Bianka Röhr

aktuelles JG-Stimmungsbarometer

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[Dienstag, 12. Mai 2020] Bianka Röhr

Ich bin nicht der Typ, der sich in Videobotschaften oder YouTube-Videos gern inszeniert, es gibt kaum Aufnahmen von mir. Ich lasse gern anderen den Vortritt, die das besser können. In meiner Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in unserem Kirchspiel sind eben diese jungen Menschen die Hauptpersonen, ich ziehe allenfalls Strippen, gebe Impulse, motiviere, organisiere. Manches davon lässt sich digital unterstützen, vieles funktioniert nur über den unmittelbaren Kontakt. Der fehlt zunehmend. Vielleicht daher die Idee, es dann doch zu tun: ein Lied aufzunehmen für die Jugendlichen. Das Lied haben hat die JG gern zur Konfirmation gesungen, für die Konfirmanden, es verbinden sich für mich schöne Erinnerungen an einzelne Menschen damit. Letzten Sonntag hätten in unserem Kirchspiel wieder Konfirmationen stattgefunden. Auch die lassen sich nicht digital durchführen und auch nicht unter den derzeitigen Hygieneschutzmaßnahmen. Aber wir freuen uns darauf, wenn wir die Konfirmationen nachholen und würdig feiern können. Bis dahin dieser kleine Gruß von mir.

 

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[Montag, 11. Mai 2020] Text und Bild: Ralf Michel

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Das sieht ziemlich fest aus, oben im Bild. Der Zahn der Zeit hat hier ganz schön genagt. Ich gehe mir Mühe - es geht nicht vorwärts und auch nicht rückwärts. Nichts bewegt sich, dass werde ich nicht schaffen - oder? Von den Kindern und Jugendlichen habe ich gerade gelesen: Uns geht es gut! Unsere Freunde fehlen uns! Und, dass wir dort und dort nicht hingehen können. Dafür können wir lange ausschlafen und abends länger aufbleiben. Irgendwie habe ich dadurch eine Lockerheit bekommen. Im Prediger 3 lese ich: Alles, was auf der Erde geschieht, hat seine von Gott bestimmte Zeit: ... Steine werfen und Steine aufsammeln, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, ... Jetzt ganz langsam bewegt sich die Schraube ...

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[Sonntag, 10. Mai 2020]

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[Samstag, 9. Mai 2020] Frank Pauli

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Mann oder Maus, Max oder Mutzke, Milch oder Martini,...

 Manchmal gibt es keine Alternative. Eine Freundin sagte: Entweder bist für den Frieden oder du bist für den Krieg. Entweder bist du Antifaschist oder du bist.... Entweder du bist Antikommunist oder du bist...

Auch Jesus sagt, euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein.

Dabei ist die Perspektive wohl immer die Ewigkeit oder anders Endgültigkeit.

 

Die Welt aber ist vergänglich und vorläufig. Deswegen gibt es hier auch mehr als 50 Grautöne zwischen Schwarz und Weiß. Und sogar noch eine Menge Farben dazu!

 

Darum dürfen und müssen wir die Zwischentöne wahrnehmen, annehmen und manchmal auch aushalten.

 Mir fällt das im Moment schwer, manche Lockerung, manche Verschärfung, unbedingter Wille zum Zurück und Lust auf neues Experimentieren. Anspruch und Möglichkeit. 

 

Aber ein leichtes Leben will ich auch nicht, bin ja kein leichtes Mädchen (leichter Mann).

Also aushalten, das mir Möglichste tun und andere dazu bringen ihr Potential zu erkennen, ihre Gaben, Fähigkeiten und Ressourcen zu nutzen. Fröhlich und farbig, vorläufig und vergänglich.

 

Mit Vertrauen, dass in der Ewigkeit das Licht Gottes mich vollständig erleuchtet und vollendet. Denn Jesus hat mein Ja, schon jetzt und immer wieder.

Danke, dass ich schon jetzt einen Ausblick haben darf auf das Zukünftige. Dein Wort hast du uns gegeben.

Mein Wort will ich halten und dir treu sein.

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[Freitag, 8. Mai 2020] Doreen Feldheim

Toccata Leon Boellmann, gespielt von Doreen Feldheim auf der Orgel der Lutherkirche Zwickau

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[Donnerstag, 7. Mai 2020] Text und Bild: Bettina Reuter

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Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich euch: Freuet euch! (Die Bibel: Brief an die Philipper, Kapitel 4, Vers 4)

Vor 40 Jahren wurde mir dieser Spruch anlässlich meiner Konfirmation zugesprochen. Anders als heute üblich, hatte ihn mein Pfarrer für mich ausgesucht. Damals dachte ich, muss ausgerechnet ich diesen Spruch bekommen? Ich bin doch die Frohnatur schlechthin. Voller Leichtigkeit und Frohsinn ohne Rast und Ruh genoss ich mein Dasein, mit 15 Jahren. Mir muss man keine Freude verordnen. Damals richtete sich mein Blick auch nur auf das Wort „freuen“. Komisch klingt das aber schon: Freuet euch in dem Herrn! Am Herrn erfreuen ist ein Leichtes, mein Blick auf das Rapsfeld hinter unserem Haus macht es leicht, sich an Gottes wunderbarer Schöpfung zu erfreuen. All die großen und kleinen schönen Dinge des Lebens machen dies deutlich. Im Herrn freuen, sagt aber noch mehr aus: Ich gehöre als Kind Gottes zur großen Gottesfamilie dazu. Damit ist keine vorübergehende Freude (der Blütenstaub des Rapsfeldes, im ganzen Haus verteilt, wandelt sich schon mal in Ärger um) gemeint, sondern ein Grund für dauerhafte Freude und zwar allewege: in Höhen und Tiefen des Lebens. Paulus wünscht mir die Freude, die ich durch die Zugehörigkeit zu Gott erhalten kann: in guten und in schlechten Zeiten. Das löst große Zuversicht und Dankbarkeit aus und auch Freude!

Videokonferenzsystem

Wir als Kirchspiel bieten Ihnen die Möglichkeit an, trotz Corona in Kontakt zu bleiben.

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#glaubenfindettrotzdemstatt - nur Mut!

[Mittwoch, 6. Mai 2020] Marie Fischer

Die Bibel ist nicht nur voll von manchmal wundersamen Geschichten, sondern steckt auch voller Mutmachsprüche. 

„Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.“ (Jos 1,5) ist nur einer unter vielen. 

Wegweiser

Schauen Sie sich das Bild mit dem Wegweiser an. Vor 6 Jahren bin ich zusammen mit meinen Eltern in Südtirol auf die
Zwickauer Hütte hinauf gewandert. Auf dem Weg nach oben ist dieses Bild entstanden. Für jemanden, der nur im Sommerurlaub ein bisschen wandert, war es schon anstrengend. Zeitweise musste ich für jeden Schritt meinen inneren
Schweinehund überwinden und mich neu motivieren einen Schritt vor den nächsten zu tun. Oben angekommen war die Erschöpfung groß, aber zumindest der Aufstieg war geschafft!

Auf dem Rückweg konnte ich das Wandern viel mehr genießen. Es ging ja auch schneller voran. Meine Eltern hatte ich ein ganzes Stück hinter mir gelassen und auch sonst traf ich selten auf andere Wanderer. Da fing ich an zu singen. Lieder, die wir oft in der JG zusammen singen und auch „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“. Textsicherheit war unwichtig, Lücken wurden einfach mit Stellen aus anderen Strophen aufgefüllt. Hören konnten mich (welch ein Glück!) auch nur die Kühe, auf die ich ab und an traf.

Das Bild, das Sie sehen können, habe ich mir entwickeln lassen und an die Wand an meinem Schreibtisch gehängt. Dort erinnert es mich seitdem an einen anstrengenden Aufstieg, den Erfolg, mein Ziel erreicht zu haben, und einen fröhlichen und beschwingten Abstieg. Es lehrt mich bei Zweifeln und Angst einen mutigen Blick in die Zukunft.

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[Dienstag, 5. Mai 2020] Bianka Röhr

Die Pfarrgärten sind scheinbar verwaist, keine spielenden, tobenden Kinder. Aber kleine Zeichen des wir-waren-hier oder wir-gehören-hierher findet, wer genau hinschaut. Manche Kommunikation findet online statt, in Telefonaten, per Post. Aber die richtige Gemeinschaft lässt sich dadurch nicht ersetzen, die Gespräche, Spiele, das Singen, Beten, Lachen, gemeinsame Mahlzeiten, Ausfahrten, Projekte, Gottesdienste,... Wir freuen uns wieder auf diese analoge Welt und solange beliefern wir die digitale mit Bildern aus ersterer.

Blumen Steine

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[Montag, 4. Mai 2020]  Bild: Ralf Michel

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"Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden."  (Die Bibel, 2. Korintherbrief, Kapitel 5, Vers 17)

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[Sonntag, 3. Mai 2020]

 

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[Samstag, 2. Mai 2020] Text und Bild von Jens Buschbeck

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„Lockdown“ - Jede Krise bringt ja auch immer neue Wortschöpfungen mit sich, die viele Menschen schnell benutzen, obwohl sich mancher fragt, was das denn eigentlich heißt.

Ein solches Wort während der „Coronakrise“ ist „lockdown“.

Im Englischen wird damit unter anderem eine Sicherheitssperre bezeichnet.

Im Moment wird damit unsere Gesamtsituation beschrieben, die viele Einschränkungen und eine Menge Hilflosigkeit mit sich bringt, aber zu unserer Sicherheit dienen soll.

Ich selber habe vor einigen Jahren einen „lockdown“ schon einmal bei einem Besuch mit meiner Familie in Marienbad in Tschechien erlebt. Keine Angst, man hat nicht mich sicherheitshalber gesperrt, sondern unser Auto.

Ich stand wohl auf einem Anwohnerparkplatz – da das aber nur auf Tschechisch unter dem blauen Parkplatzschild stand, habe ich mich dort hingestellt.

Die Kralle war das Ergebnis. Wir standen schon ganz schön bedröppelt vor dem Auto, zumal der Strafzettel hinter dem Scheibenwischer auch nur auf Tschechisch war.

Was tun??? Kein Mensch in der Nähe, der unsere Sprache sprach. Immerhin ahnten wir, dass eine lange Nummer hinter dem Wort „Policie“ wohl eine Telefonnummer war. Auf Deutsch, Englisch und Russisch versuchten wir mit dem Polizisten am anderen Ende der Leitung klarzukommen – keine Chance!

Gott sei Dank, sprach unsere mittlere Tochter etwas polnisch.

So rief sie noch einmal dort an und irgendwie verstand die Polizei, was sie wollte und so kamen sie vorbei.

Wir bezahlten die üblichen 100 Kronen und der „lockdown“ wurde beendet…

Wie gehen wir mit dem komplizierten „lockdown“ unserer Gesellschaft und auch unserer Kirchen um? Wen können wir anrufen und welche Sprache müssen wir sprechen?

In der Bibel gibt es eine Telefonnummer dafür. Sie lautet 5015, denn im Psalm 50, Vers 15 spricht Gott uns zu: Rufe mich an in der Not, so will ich Dich erretten und Du sollst mich preisen

Dazu möchte ich immer wieder einladen, lasst uns nicht nachlassen im Gebet, dass A) das Virus zurückgedrängt werden kann,

B) die Entscheider weise Entscheidungen treffen,

C) wir ganz persönlich durchgetragen werden können,

D) wir schon jetzt nach großen oder kleinen Wundern Gottes suchen und sie finden, und ihm dafür Lob und Dank aussprechen.

Seid gesegnet! Euer Pfarrer Jens Buschbeck

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[Freitag, 1. Mai 2020] Doreen Feldheim und Maximilian Ott

Wie lieblich ist der Maien (Evangelisches Gesangbuch, Nr. 501) mit Orgel und Posaune, Moritzkirche

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[Donnerstag, 30. April 2020] Text: Thomas Reuter / Bild: Jens Müller

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„Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind.“ (Die Bibel: Psalm 73, Vers 1) Tageslosung der Herrnhuter

Unser modernes Denken, so sagen Soziologen, ist geprägt durch Logik, wissenschaftliche Nachprüfbarkeit und Effizienz. Dazu hat Kirche scheinbar nicht viel beizusteuern. Ein Gottesdienst ist nicht effizient. Man arbeitet ihn nicht bestmöglich ab, man feiert ihn. Glaube lässt immer Raum für Unverfügbares. Die Begegnung mit Gott passt in keine Zeittaktung. Ich bin froh, dass wir in dieser Krise nach den Erkenntnissen der Wissenschaft agieren. Aber ich weiß auch, dass mehr vonnöten ist. Berechnungen können Gewissheit geben, aber keinen Trost. Wir sollten auf die Virologen hören, aber auch auf die Theologen. Die Wissenschaft lehrt uns das Virus kennen und zu bekämpfen. Der Glaube schenkt uns Trost im Leiden und eine Hoffnung über den Tod hinaus.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 29. April 2020] Bianka Röhr

Der Name der Band ist Programm: "ungeprobt genial". Das Video eine schöne Werbung für  junge Menschen, die gern Musik machen: "Auch in Zeiten von Corona, Quarantäne und Kontaktverbot lassen wir es uns nicht nehmen, auch weiterhin für euch zu musizieren - wenn auch auf eine andere Art und Weise als sonst bei uns üblich :)" - Danke dafür!

Wir haben schöne Gottesdienste zusammen ausgestaltet und erlebt, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht haben. Die Zusammenarbeit war (und ist) ein schönes Zeichen für gemeinsames Unterwegssein über die Kirchengrenzen hinaus. Wir freuen uns schon, solche Dinge wieder live miteinander angehen zu können. Aber solange können wir das Video anschauen und genießen. Schön, dass es Euch gibt!

http://www.ungeprobt-genial.de

#glaubenfindettrotzdemstatt: Lebe die Zeit in Perspektive Ewigkeit

[Dienstag, 28. April 2020] Marie Fischer

Lebe_die_Zeit_in_Perspektive_Ewigkeit_2.jpgEwigkeit. Dieses Wort, es übersteigt meine Vorstellung.Manchmal warte ich eine halbe Ewigkeit auf die Straßenbahn. Wie lange dauert eine halbe Ewigkeit? Und wie lange dann eine ganze? Meistens sind es nicht mehr als ein paar Minuten, die ich dann warten muss. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass eine Menge Zeit verronnen ist. Zurzeit ist ein Tag wie der andere. Den Uni-Kram von zu Hause aus zu erledigen, nimmt mir mein Zeitgefühl.

Wochentage verschwimmen, das aktuelle Datum muss ich regelmäßig nachschauen, Wochenende ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Dabei gehen doch viele Dinge immer noch oder wieder ihren geregelten Gang. Mein Gefühl für die Zeit verschwimmt. Ist das vielleicht die Ewigkeit? Dass man sich nicht mehr daran erinnern kann, was gestern war und morgen sein wird? Gott ist der Ewige. Er war immer schon da und wird immer da sein. Unvorstellbar. Und beruhigend. Dass wenigstens ein was Bestand hat. Dass etwas gut bleibt, durch die Zeiten hindurch.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 27. April 2020] Bild: Evangelische Jugend in Sachsen

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 26. April 2020]

Gottesdienst aus der Moritzkirche Zwickau mit Übersetzung in DGS

Bitte legen Sie ein Gesangbuch Singt von Hoffnung bereit - Nr. 0106 "Ich bin in guten Händen" / Größe des Films: ca. 175 MB,
Mitwirkende: Kristina Peschel (Gebärdensprachdolmetscherin), Kantorin Doreen Feldheim, Pfarrer Frank Pauli, Terzett flexibile

 

 

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 25. April 2020] Frank Pauli

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Morgen geht es um Jesus Christus als Hirte.

Ob wir Menschen wie Schafe sind oder die Schafe wie Menschen?

Wer eher viseull geprägt ist, versucht es mit Shaun.

Wer gern liest, dem empfehle ich "Glennkill" von Leonie Swann.

Wer beides will, kann ja morgen die vielen verschiedenen digitalen  Gottesdienste anschauen und dann in der Bibel nachlesen.

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[Freitag, 24. April 2020] Frank Pauli

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Keine Werbung – keine Bezahlung

Auf dem Bild seht ihr eine Dose mit Leberwurst. Es ist eine norwegische Konserve. Kein Hamsterkauf, sondern übrig von einer Rüstzeit 2019. Damals wurde sie doch nicht gebraucht, weil wir beim Angeln erfolgreich genug waren und jede(r) satt wurde. Die Fischesser freuten sich und die Leberwursthasser sagten. „Gott sei Dank!“

Heute steht die Dose in meinem Arbeitszimmer. Haltbar ist sie noch bis Mitte Februar 2024. Ich werde sie vorher aufmachen. Denn ich habe noch zwei davon. Die Dose erinnert mich an den vergangenen Sommer, an viele Rüstzeiten in Norwegen mit vielen lieben Menschen. Sie haben mich geprägt ich durfte persönlich wachsen. Die Dose erinnert mich an noch viel mehr Urlaube, zuerst mit meiner Frau, dann mit meiner Familie in diesem wunderschönen Land. Und ich erinnere mich an so  viele gesegnete Begegnungen mit Freunden in Norwegen. Einer davon hatte gestern Geburtstag – nachträglich dir, lieber Thilo, Gottes Segen. Die Dose erinnert mich daran, dass ich dieses Jahr den geplanten Norwegenaufenthalt höchstwahrscheinlich nicht haben kann. Das ist traurig und darum esse ich die Leberwurst zum Trotz am norwegischen Nationalfeiertag, dem 17. Mai. „Ja, vi elsker dette landet.“ Bis dahin steht sie noch bei mir und ich bleibe in der Hoffnung, dass alles einen Sinn ergibt, auch über das Sichtbare und Planbare hinaus.

Mehr und mehr verstehe ich den sehnsuchtsvollen traditionellen Wunsch der Juden: „und nächstes Jahr in Jerusalem“ und ihr Harren in der Hoffnung.

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[Donnerstag, 23. April 2020, Bianka Röhr]

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Heute Morgen war ich laufen - sonst ist das nie möglich, weil ich da immer in der Schule stehe. Ich habe es genossen, diesen Blick auf die klare Natur, alles blüht und sprießt und plötzlich so eine kleine rote Knospe, die unbedingt gesehen werden will. Es ist wunderbar, momentan die Zeit zu haben (wer sie hat), die Schöpfung Gottes wahrnehmen und genießen zu können. Ich wünsche mir, dass wir von dieser Achtsamkeit etwas mitnehmen, wenn wir wieder an allem vorbeihetzen und durch den Alltag rennen. Und ich danke allen, die ihren Dienst dort tun, wo es gerade lebensnotwendig ist. Und wünsche ihnen, dass ihnen trotz allem solche Momente vergönnt sind.

#glaubenfindettrotzdemstatt - Neuigkeiten

[Mittwoch, 22. April 2020]

Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Geschwister im Glauben,

noch immer beschäftigen uns die Auswirkungen der Corona-Pandemie hier im Kirchspiel. Die Corona-Schutz-Verordnung, die seit dem 20. April 2020 in Sachsen Gültigkeit besitzt, erlaubt Gottesdienste mit maximal 15 Teilnehmern und ebenso offene Kirchen. Darüber hinaus bleiben weiterhin das Kontaktverbot und das Verbot von Zusammenkünften und Veranstaltungen in Kirchen und kirchlichen Gebäuden bestehen.

Uns fallen manche Entscheidungen nach wie vor nicht leicht, dennoch müssen wir sie treffen. Nach reiflicher Überlegung und Gebet sowie intensiven Gesprächen sind wir zur Überzeugung gelangt, dass wir im Kirchspiel Zwickau Nord vorerst weiterhin keine Gottesdienste in unseren Kirchen anbieten. Einerseits sind die Teilnehmerzahlen in allen unseren Gemeinden regelmäßig weitaus höher als 15 Personen, andererseits könnten wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt die hygienischen Anforderungen der zuständigen Behörden nicht erfüllen. Weder möchten wir unsere schutzbedürftigen Geschwister gefährden, noch die 16. Person vor der Kirchentür abweisen müssen.

Wir bitten deshalb um Geduld und Verständnis. Gottesdienst und Gebet, Fürbitte und Gotteslob Andacht und Bibellese fallen deswegen nicht aus. All das findet zuhause statt. Anleitung und Anregungen dazu finden Sie u.a.:

  • im evangelischen Gesangbuch und in Ihren Andachts- und Losungsbüchern
  • unter dem Hashtag #glaubenfindettrotzdemstatt erscheint täglich eine Andacht (auf der Kirchspielseite und im Facebook- sowie Instagramprofil von Pfarrer Frank Pauli)
  • die Luthergemeinde bietet auf ihrer Homepage tägliche einen „mut.macher“ unter der Kategorie „wir haben einen Plan c“
  • auf unserer Internetseite unter kirchspielzwickaunord.de finden Sie das gesamte online-Angebot sowie die Links zu den Gottesdiensten der Landeskirche

Sollten kurzfristige Änderungen oder neue Informationen möglich oder nötig sein, werden wir Sie/Euch bis zum nächsten Gemeindebrief über die Schaukästen und unseren Internetauftritt informieren.

Bleiben Sie behütet – seien Sie gesegnet. Im Namen des Kirchenvorstandes, Ihr und Euer Pfarrer Frank Pauli

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Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 21. April 2020] Frank Pauli

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heute nur ein Bild... Bleibt behütet!

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[Montag, 20. April 2020] Bianka Röhr und Frank Pauli

Ihr Lieben, ich wünsche Euch morgen einen guten Start in Euren "Schulalltag", vor allem denjenigen unter Euch, für die es tatsächlich in den Schulen losgeht, weil sie auf Prüfungen zusteuern.  LG, bleibt gesund und behütet! (BR)

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Bild: Виктория Бородинова auf Pixabay

Und ich denke heute besonders an die vielen Mütter und Väter, die weiter im unfreiwilligen "homeschooling-Projekt" mit ihren Kindern unterwegs sind. Bleibt bitte geduldig und rücksichtsvoll, mit euch, euren Kindern und den Lehrerinnen und Lehrern. Und ich danke den Lehrerenden, die sich um die Schülerinnen und Schüler bemühen. Wir alle machen im Moment (wie sonst wahrscheinlich auch) vielleicht nicht alles richtig. Aber wenn wir alles tun, was wir jeweils als Einzelne können, dann wird das gut sein und es wird reichen: #gemeinsamlernen #gemeinsamwachsen (FP)

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[Sonntag, 19. April 2020, Quasimodogeniti]

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 18. April 2020]

Gottes gute Schöpfung beobachten - staunen - ehrfürchtig sein - sich freuen - sich selbst begreifen - Gott loben. Danke sagen. Ihm und meinen Nächsten.

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[17. April 2020] Frank Pauli

Es ist Freitag, der 17. April - für mich aus mehreren Gründen ein denkwürdiger Tag. Manche Gründe sollen und werden privat bleiben - wer mich persönlich fragt, bekommt Auskunft. Andere gehen mich an als Zwickauer - am 17. April wurde die Stadt, um sie und ihre Einwohner zu schützen, nahezu kampflos übergeben. Als Pfarrer geht es mich vielleicht an, an welcher Kirche damals eine weiße Fahne hing und wie lange. 

Heute entscheidet das sächsische Staatskabinett über den Inhalt der neuen Corona-Schutz-Verordung, die ab 20. April 2020 in Kraft treten soll. Was ist verantwortlich wieder möglich, was sollten wir weiterhin lassen, auch wenn es immernoch wehtut und wir schmerzlich Dinge vermissen. Welche wirtschaftlichen Opfer sind wir als Einzelne und als Gemeinschaft bereit zu tragen, um einzelne Gruppen von Menschen (eingeteilt vielleicht nach Alter, oder Gesundheitszustand, oder beidem, oder noch bestehender Lebenserwartung oder nach Nutzen für die Geselleschaft, oder ... ) zu schützen. Dürfen wir überhaupt so denken, oder sind nicht einfach alle Menschen zu schützen, weil sie die gleiche Würde und das gleiche recht auf Leben haben? Gilt das nicht auch dann, wenn wir eine perspektive in Richtung Ewigkeit haben?

Ja, ich denke so. Jesus hat uns den Himmel aufgeschlossen und uns den Weg frei gemacht zu einem liebenden und barmherzigen Gott.  Dieser freut sich, wenn wir ihm dienen mit unserem Lobgesang und unseren Gebeten. Aber er freut sich auch, wenn wir auf jedes seiner menschlichen Geschöpfe (und verzeiht mir: auf die menschlichen im Besonderen) achten und sie schützen. Jetzt schon in dieser Welt und nicht erst für später oder irgendwann oder die Ewigkeit. Das Reich Gottes beginnt unter uns, sagt Jesus. Also es ereignet sich dort wo wir nach seinem Sinn, von Gottes Geist erfüllt handeln. Dieser Gott, an den ich glaube ,ist ein unbedingter Liebhaber des Lebens. Das lesen wir in der Bibel von Anfang bis Ende. also handeln wir so, haben  wir die lieb, die leben und schützen wir sie. Und unterstützen jeden der in dieser Zeit über Gebühr opferbringt und gleichen aus und geben ab, wo wir wirklich mehr als genug haben. Amen. "Noch Fragen Hauser, nein Kienzle!"  

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