#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 17. Januar 2021] D.F. & U.L.F. Marketing

HochzeitzuKana

 

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dreikönigstag, 6. Januar 2021] D.F. & U.L.F. Marketing (Eilmeldung: PfrFP)

+++ Eilmeldung 7.1. +++ In diesem Jahr kommen die drei Könige erst einen Tag später  -sie hatten wohl gestern einen kurzfristigen Impftermin ;-)

WeiseAusMorgenland

#GlaubenFindetTrotzdemStatt

[zum 6. Januar 2021, Epiphanias] Bianka Röhr

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Eine schöne Brücke zwischen dem heutigen Tag der Heiligen Drei Könige und der diesjährigen Jahreslosung schlägt die folgende Geschichte vom vierten König. Er zeigt uns, was es heißt barmherzig zu leben. Ich wünsche mir für dieses Jahr, dass wir uns das von diesem Vierten König abschauen und barmherzig miteinander, untereinander, füreinander umgehen und da sind.

 

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Nikolaustag, 2. Advent 2020] D.F. & U.L.F. Marketing

Messiaskommt

 

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[30. November, Montag] Bianka Röhr

Bald ist es soweit:

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[1. Advent 2020] D.F. & U.L.F. Marketing

JesusEinzug 2

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Ewigkeitssonntag - letzter Sonntag im Kirchenjahr 2020] D.F. & U.L.F. Marketing

ZehnJungfrauen

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[Dienstag, 17. November 2020] Frank Pauli

Eben hatte ich Q7-Zoom. Das heißt Konfirmandenunterricht mit der 7. Klasse per Videokonferenzsystem. Es ging darum, wie und als wen wir Gott erfahren und erleben. Auch darum, was die Kirche glaubt, wie Gott ist. Manches muss noch nachwirken - auch bei mir. Folgendes Lied kam vor und hallt nach...

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[Donnerstag, 12. November] Bianka Röhr

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Kein Martinsumzug, aber eine offene Kirche in Moritz, Spaziergänger und fröhliches Zuwinken in Crossen und aus Mosel, Crossen und der Moritzgemeinde viele schöne selbstgebastelte Laternen und Bilder. Diese habe ich im Namen der Kinder ins Pflegeheim gebracht, wo sie mir dankend abgenommen wurden. So fand auch der Martinstag dieses Jahr auf ganz andere Weise, aber trotzdem statt. Danke an alle fleißigen Künstler!

Weiterlesen

Konfirmanden-Unterricht (KU) = Q7 und Q8

+++Aktuelles++++

Auch in der Konfi-Arbeit betrifft uns die Corona-Pandemie und die geltenden Bestimmungen. Weil wir uns derzeit nicht sinnvoll treffen können, biete ich zu den normalen Q7 Zeiten (ungerade Kalenderwoche 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr) und Q8 Zeiten (gerade Kalenderwoche 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr) jeweils ein Zoom-Meeting (Videokonferenz) an. Dazu gibt es die erforderlichen Zugangsdaten immer am gleichen Tag, spätestens 1 Stunde vorher per WhatsApp. Solltest du noch nicht in der Gruppe sein – musst du mich bitte persönlich anschreiben. Die Gruppe hat nur mich als Admin und als Erwachsene ist nur noch Gemeindepädagogin Bianka Röhr dabei (geschlechtergerecht, gleichstellungsadäquat und datenschutzkonform).

Leider müssen wir auch den Vorstellungsgottesdienst für die Q7 am Beginn der Konfirmandenzeit entfallen lassen – wir dürften ihn nur sehr eingeschränkt feiern und können ihn auch nicht mit euch vorbereiten oder euch beteiligen. Dies ist weder sinnvoll noch angemessen. Am Buß- und Bettag wird es deswegen nur einen „normalen“ Gottesdienst in der Moritzkirche geben und eure Vorstellung vertagen wir auf das Frühjahr/den Frühsommer 2021 – dann aber richtig schön und gemeinsam vorbereitet! Den genauen Termin werde ich rechtzeitig mit euch besprechen.

Für eure Fragen, Wünsche, Nöte und alles Sonstige habe ich immer ein offenes Ohr, als kontaktiert mich – und im Gebet und im Glauben bleiben wir durch unseren Herrn miteinander unsichtbar verbunden.

Gruß&Shalom, euer Pfarrer Frank Pauli

 

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Bild von congerdesign auf Pixabay

Der Konfirmandenunterricht wird im Kirchspiel gemeindeübergreifend, aber getrennt nach den beiden Klassenstufen veranstaltet. Es ist viel weniger Unterricht, sondern viel mehr nonformale Persönlichkeits- und Glaubensbildung. Nicht nur Wissen wird vermittelt, sondern gemeinsam werden Gaben entdeckt, es gibt (spielerische) Wettbewerbe, Zeit für Stille und Kreatives, Musik, Bibellesen. Gemeinsam feiern wir Gottesdienste und entdecken das Geheimnis des Glaubens und den Schatz der Traditionen. Unser Ziel: Freundschaften vertiefen und den einen Freund fürs ganze Leben finden - Jesus Christus (ein eigenverantwortliches Ja zu Jesus Christus finden, konfimiert oder getauft werden). Ob du dieses Ziel erreichst - probiere es gemeinsam mit uns im Q7 und Q8 aus.

 

 

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[Martinstag - Mittwoch, 11. November 2020]

Heute feiern wir den Martinstag. Warum - das könnt ihr euch im Video anschauen, das Bianka Röhr für euch ausgesucht hat.

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[Mittwoch, 4. November 2020] Frank Pauli

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Das Bild zeigt einen von insgesamt über 90 Bäumen ringsum die Moritzkirche, die als grüne Lunge dem Stadtteil ein prägendes Bild geben. Genauer gesagt ist es eine Esche, die kurz nach dem Kirchenbau in den 1890er Jahren gepflanzt sein muss. Wer genau hinschaut sieht, dass dieser wunderbare Baum dringend Pflege braucht, genau wie die anderen 89. Da es dafür Profis braucht, die auch regelmäßig Geld kosten, ist meine Idee, Moritz-Baum-Partenschaften (MBP) zu begründen. Ich stelle mir das so vor: Ein Baumpate meldet sich und sucht sich mit uns einen Baum aus. Als Pate verpflichtet er/sie sich, einmal alle 5 Jahre 50 Euro zum Erhalt und der Pflege des Baumes an die Moritzkirchgemeinde zu spenden. Wenn das nicht mehr gewollt ist, erlischt die Baumpatenschaft. Verbunden mit der MBP ist das Recht an diesem Baum einen Nistkasten (wird nicht gestellt) zu befestigen, damit ist der Baum auch äußerlich kenntlich gemacht und für die vielen unterschiedlichen Vögel rund um Moritz ist auch etwas getan. Nun suche ich erstens Baumpaten/-innen und jemanden, der sich vorstellen kann, genau das zu seinem/zu ihrem Projekt zu machen. Einfach beim mir (Pfarrer Frank Pauli) melden!

+++ab 6. Januar 2021+++

erneuerter Beschluss des Kirchenvorstandes:

Der Kirchenvorstand des Kircihspiels hat am 5. Januar 2021 verbindlich für die Kirchspielgemeinden den nachstehenden Beschluss getroffen und damit seinen vorhergehenden Beschluss vom Dezember bestätigt und zeitlich verlängert.

„[...] Präsenzgottesdienste finden in den Kirchspielgemeinden bis zum 31. Januar 2021 NICHT statt. Es können stattdessen die Angebote "Offene Kirche" stattfinden bzw. es sollen digitale Formen genutzt werden.  Der Kirchenvorstand berät in der nächsten regulären Sitzung am 02.02.21 über das weitere Vorgehen.“

Der Kirchspielvorstand folgt damit erneut der aktuellen Empfehlung des Kirchenbezirksvorstandes Zwickau und bittet um Verständnis, Zuspruch und Gebet angesichts der aktuellen Lage. Da sich aufgrund praktischer und nochmals veränderter Erfordernisse weitere Veränderungen ergeben könnten, bitten wir weiterhin darum, sich immer wieder neu zu informieren.

Auch zur Offenen Kirchen sind die Hygienebestimmungen (Abstände, Mund-Nasen-Schutz, Aufenthaltsdauerbegrenzung, Verhalten, Kontaktdatenerhebung, u.a.) vor Ort vollumfänglich einzuhalten.

+++Beerdigungen und Beisetzungen+++

Regeln für Beerdigungen/Beisetzungen

Für Trauergottesdienste und weltliche Beerdigungen/Beisetzungen auf unseren kirchlichen Friedhöfen in Weißenborn, Crossen und Mosel gelten ebenso die Hygienekonzepte, eine maximale Anzahl von 10 Personen, auch auf dem Friedhof/am Grab ist derzeit durch die Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates bzw. des Landkreises festgelegt. 

Wir bitten Sie auch in Zeiten großer Trauer und in der Schwere Ihres Abschiedes um Verständnis, dass wir uns als Friedhofsträger und auch als Pfarrer auf fremden (kommunalen) Friedhöfen an diese Regel unbedingt halten müssen.

 

+++23.12. Veränderungen in Moritz und Johannis+++

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ab 1. Dezember 2020

Hygieneregeln für Gottesdienste

Die Landeskirche hat zum 1. Dezember eine Vordnung mit Gesetzteskraft erlassen - einige der wichtigsten Regelungen für Sie als Gottesdienstbesucher stellen wir Ihnen hier vor.

bei Inzidenz über 200 - aktuell im Landkreis Zwickau:

Kapazität/Sitzplatzzahl/Reservierung

Die Anzahl der Sitzplätze wird nochmals eingeschränkt bzw. die Abstände auf mindestens 2 Meter ausgedehnt. Deshalb können nur noch eingeschränkt Gottesdienste stattfinden - entweder nur nach vorheriger Platzreservierung oder mit der Gefahr, keinen Platz mehr zu finden. Bitte informieren Sie sich vorab wenn Sie zum Gottesdienst kommen wollen. Nutzen Sie die Homepage und die aktuellen Aushänge in den Schaukästen. Wir bitten Sie den Anweisungen und Hinweisen der MitarbeiterInnen am jeweiligen Gottesdienstort unbedingt Fogle zu leisten und Ihnen zu vertrauen. Es tut uns schon jetzt leid, falls sie einmal keinen Pklatz im Gottesdienst mehr bekommen können.
Vor, während und nach dem Aufenthalt in den Kirchen und Gottesdiensträumen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen - bitte nicht vergessen.

Auf Grund der Abstandsreglungen sind die Plätze in unseren Kirchen begrenzt und können nur so viele Besucher am Gottesdienst teilnehmen, wie „sichere“ Plätze zur Verfügung stehen. Wie viele das im Einzelnen sind, regeln die Hygieneschutzkonzepte der einzelnen Gemeinden anhand der Raumgrößen unter Einhaltung des Mindestabstandes.

Regeln für Beerdigungen/Beisetzungen

Für Trauergottesdienste und weltliche Beerdigungen/Beisetzungen auf unseren kirchlichen Friedhöfen in Weißenborn, Crossen und Mosel gelten ebenso die Hygienekonzepte, eine maximale Anzahl von 25 Personen, auch auf dem Friedhof/am Grab ist durch die Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates bzw. des Landkreises festgelegt. 

Kontaktdaten

Für alle Gottesdienste gilt: Wir sind verpflichtet die Teilbnehmerdaten im Rahmen der kontaktlosen, datensparsamen und datenschutzkonformen Erhebung bei jeder Veranstaltung,  im jeweiligen Pfarramt aufzubewahren, bei Anfrage des Gesundheitsamtes an dieses weiteruzuleiten bzw. nach spätestens für 1 Monat zu vernichten. Aus Gründen der Datensparsamkeit erheben wir nur noch die Namen aller Anwesenden, deren Telefonnummer oder Email und die PLZ.

Gottesdienstgestaltung

Die Gottesdienstdauer beträgt  maximal ca. 45 Minuten. Handdesinfektionsmittel steht am Eingang bereit und an den Sanitäranlagen zur Verfügung und ist bitte zu benutzen. Mit einem oder mehreren coronatypischen Symptomen ist die Teilnahme oder Mitwirkung am Gottesdienst nicht möglich. Die Plätze, sowie die Nutzung von Ein- und Ausgängen werden von unseren MitarbeiterInnen gemäß des örtlichen Konzeptes zugewiesen. Die Abstandsregeln sind auch beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie in den Verkehrsflächen einzuhalten. Beim Sitzen in den Bänken bzw. auf den Stühlen gilt diese Regel analog. Ein Ehepaar / eine Familie kann direkt nebeneinander sitzen (Es gilt das Prinzip gemeinsamer Hausstand.) Gemeindegesang ist nicht möglich bzw. nur beim letzten Lied des Gottesdienstes.

Das Abendmahl kann im Kirchspiel nur sehr sparsam gefeiert werden.

Auf Grund des Denkmalschutzes gibt es keine Flächendesinfektion aber nach jedem Gottesdienst eine gründliche Reinigung der Kontaktflächen. Eine Nutzung der Toiletten ist nur in Mosel, Christophorus, Johannis und Luther möglich; in Moritz nur mit starken Einschränkungen. Wir bitten um freundliche Beachtung und wünschen gesegnet Gottesdienste voller Begeisterung, aber ohne Ansteckungsgefahr. Nur der Glaube soll verbreitet werden, keine Krankheiten.


Gruppen, Kreise und Veranstaltungen im Monat Dezember 2020

Bei einer Inzidenz von über 200 dürfen keine Präsenzveranstaltungen in den Gemeinden des Kirchspiels Zwickau Nord stattfinden. Bitte beten Sie, singen Sie, lesen Sie Bibel zu Hause und bleiben Sie über Telefon und die digitalen Medien miteinandner und mit Ihrer Kirchgemeinde und deren MitarbeiterInnen verbunden. Die Gottesdienste finden statt. Die Büros sind zu den Öffnungszeiten telefonisch erreichbar.

 

Veränderungen und Aktualisierungen

Auf absehbare Zeit werden uns die Coronaregeln weiter begleiten. Im Moment sind wird dankbar und handeln nach dem Motto: "Das Mögliche möglich machen." Dabei stimmen wir uns innerhalb der Landeskirche und auch in der Ökumene untereinander ab. Haben Sie Vorschläge oder Kritik, bitten wir Sie um Ihre Beteiligung in Form von Kontaktaufnahme - wir können allein nicht alles, aber gemeinsam erreichen wir mehr!

Wir bleiben also dran und sollten kurzfristige Änderungen oder neue Informationen möglich oder nötig sein, werden wir Sie bis zum nächsten Gemeindebrief über die Schaukästen und unseren Internetauftritt informieren.

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[Dienstag, 3. November 2020] Frank Pauli

Entdeckung bei Entschleunigung (vorher schon andere erlatscht...)

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[Montag, 2. November 2020] Frank Pauli

Wir stehen wieder vor großen Veränderungen bezüglich des Umgangs mit der Corona-Pandemie auch in unseren Kirchgemeinden. Ich erinnere gern noch einmal an den Monatsspruch für den Oktober - darin heißt es, wir sollen „das Beste für die Stadt suchen“ – also unser Möglichstes für das Glück und Wohlergehen der Anderen einsetzen. Im November begleitet uns wieder ein Spruch aus dem Jeremiabuch (31,9): Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten.
Auf nichts anderes hilft es zu trauen, als auf die Führung unseres Gottes durch diese Zeit und auf unser Vermögen, seine Liebe zu uns auch weiterzugeben, indem wir unter Tränen, Schmerzen und Entbehrungen und unter ständigem Gebet unser Möglichstes tun bzw. lassen für das Glück und das Wohlergehen unserer Nächsten und so barmherzig sind.

Die Hoffnung keimt auch in dunkler Zeit. Sichtbar als Zeichen der Liebe auch im Sturm und wenn alles zu fallen scheint. Im Gebet und durch Jesus Christus mit euch allen verbunden – Gruß&Shalom Frank Pauli

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[Montag, 31. August 2020] Text und Bild Ralf Michel

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Jetzt ist es so weit, die Schule beginnt. Die Schulanfänger haben ihre Zuckertüten ausgepackt und freuen sich sehr, endlich ein Schulkind zu sein. Auch die anderen Kinder freuen sich auf Schule – endlich geht’s los und endlich kann ich meine Freunde wiedersehen. Natürlich weiß jeder, es wird spannend bleiben und dies sieht bei jedem etwas anders aus. Die Herausforderungen im neuen Schuljahr. Der Eine in meiner Klasse, den ich noch nie ausstehen konnte. Die strenge Englischlehrerin, die für meine Probleme kein Verständnis hat. Die Hygienevorschriften, die uns auch jetzt wieder begleiten. Manchmal sind wir unsicher und wir haben unsere Zweifel. Kann ich die Erwartungen meiner Eltern und Lehrer erfüllen? Wer steht auf meiner Seite und hilft mir? Der Wochenspruch für diese Woche will uns Mut machen. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. (Jes 42,3) Wo immer wir schwach sind und keine Kraft haben ist Gott da. Er ist und bleibt an unserer Seite.

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[Wochenenende und Sonntag, 30. August 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

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[Montag, 24. August 2020] Text und Bild: Ralf Michel

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Um in Bewegung zu sein, braucht es Wege. Wir sind in unseren Kirchgemeinden viele Wege miteinander gegangen. Wege, die wunderschön waren, Wege, die sehr anstrengend waren, Wege, die wir vergessen haben. Wege haben einen Anfang und ein Ziel. Orientierung und Richtung sind wichtig. Weggabelungen fordern zur Entscheidung heraus. Gott gibt uns den Weg nicht vor, aber er ist an unserer Seite. Wir sind also allein und gemeinsam unterwegs. Dabei gibt der Wochenspruch für diese Woche einen wichtigen Hinweis. Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. (1.Petr. 5,5b) Klingt nicht gerade attraktiv! Aber unser Wochenspruch lädt uns ein darüber nachzudenken. Es geht um eine Lebenseinstellung. Sich einbringen in eine Gemeinschaft, ohne Eigennutz, ohne sich selbst zu wichtig zu nehmen.

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[Donnerstag, 20. August 2020] Text: Thomas Reuter

Urlaub findet trotzdem statt – heute: Barcelona

SAMSUNG DIGIMAX 360 Was für eine Kirche! Sagrada Familia (Heilige Familie) in Barcelona zieht jährlich viele Tausende Touristen an, obwohl die Kirche seit mehr als 150 Jahren eine Baustelle ist. Begonnen wurde der Bau 1882 unter einem der berühmtesten Architekten der Geschichte. Antoni Gaudí hat Barcelona seinen Stempel aufgedrückt. Überall trifft man auf seine verspielten, kreativen Entwürfe. Sagrada Familia sollte eine Kirche der Superlative werden, mit fünf Kirchenschiffen, achtzehn Türmen, einer Weihnachts- und einer Passionsfassade. Gaudí war schnell klar, dass die Kathedrale zu seinen Lebzeiten nicht mehr vollendet werden würde. Danach befragt, antwortete er: „Mein Kunde hat keine Eile.“ Er starb 1926 als eines der ersten Opfer eines Straßenbahnunfalls. Seitdem wird gebaut und gebaut und gebaut. Erst vor wenigen Jahren fiel auf, dass es nie eine Baugenehmigung gegeben hatte... 2026, zum einhundertsten Todestag von Antoni Gaudí, soll Sagrada Familia endlich fertig sein.

Sagradafamilia overviewDie fast zweihundertjährige Bauzeit bringt mit sich, dass viele verschiedene Kunststile in die Kathedrale einfließen: von Gotik und Barock über Modernismus bis hin zum Expressionismus. Gaudí hatte keine Scheu davor, verschiedene Stile und Vorstellungen zu integrieren. Das ist bei uns anders. Wir suchen in unseren Kirchen nach der ältesten erhalten gebliebenen Gestaltung und versuchen, diese wieder zur Geltung zu bringen. Was wird von unserer Zeit in den Kirchen sichtbar bleiben? Werden spätere Generationen etwas über die Gestalt des Glaubens im 21. Jahrhundert erfahren?

Foto der Türme: Thomas Reuter

Foto der Kirche:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c0/Sagradafamilia-overview.jpg

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[Mittwoch, 19. August] Bianka Röhr

Immer um diese Zeit gehen in den Kirchgemeinden die ersten Vorüberlegungen in Richtung Weihnachten. Der Enthusiasmus ist dieses Jahr etwas gebremst - wie werden die Gottesdienste mit den vollen Kirchen an Heiligabend zu Corona-Zeiten aussehen? In welcher Form auch immer, sie finden statt.

Was auch stattfinden wird, ist unser Lichtergottesdienst in der Adventszeit in Crossen. Die Zusammenarbeit mit "Ungeprobt genial!" hat sich zu einer kleinen Tradition entwickelt. Die Band stellt eine Bereicherung für unseren Gottesdienst dar. Danke dafür!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 18. August 2020] Bianka Röhr

Der Herr ist freundlich,
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für.
(Psalm 100,5)

Mit so einer Losung lässt es sich doch frisch gestärkt in den Tag gehen. Umso mehr mit der Zusage, die uns der begleitende Lehrtext liefert:

Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands,
machte er uns selig -
nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten,
sondern nach seiner Barmherzigkeit.

(Titus 3,4-5)

Wir sind angenommen, nicht gemessen an dem, was wir leisten, so wie wir sind, weil Gott uns liebt.

 

An dieser Stelle ganz herzliche Glückwünsche an unsere Heidi Zierold zum 60. Geburtstag, unsere gute Seele im Crossener Pfarramt! Bleib gesund, gesegnet und behütet!

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[Montag, 17. August 2020] Text und Bild Ralf Michel

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Guten Morgen ihr alle, wo ihr auch jetzt gerade seid, ein neuer Tag ist erwacht. Vielleicht konntet ihr es heute Morgen entdecken! Heut ganz in der Frühe, wo viele sich noch im Bett umdrehen, kam er still und wunderschön.

„Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang“ so auch heute und immer wieder ... Gott setzt ein Zeichen – ich bin bei euch.

„Frühlied der Vögel, Schöpferlob klingt.“ Alle sind eingeladen, es ist ein Geschenk und bei weiten keine Selbstverständlichkeit.

„Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,“ Das ist keine Pflichtaufgabe, auch keine Wahlaufgabe, es ist unsere Verbindung zum Leben und zu Gott.

„Dank für das Wort, dem beides entspringt.“ Auch an diesen Tag wird Gott bei uns sein. Zu jeden von uns sagt Gott: Ja!

(T: Jürgen Henkys (1987) 1990 nach dem englischen „Morning has broken” von Eleanor Farjeon vor 1933 Melodie: gälisches Volkslied vor 1900; geistlich vor 1933)

Gott, der Herr, brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen. (Gen 2,15)

 

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[Freitag, 14. August 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

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[Donnerstag, 13. August 2020] Text und Bilder: Thomas Reuter

Urlaub findet trotzdem statt – heute: Venedig

Verlässt man in Venedig die Touristenströme nur um wenige Querstraßen, gelangt man ins jüdische Viertel – das erste seiner Art weltweit. Die Juden erhielten Mitte des 16. Jahrhunderts Wohnraum zugewiesen, auch, um sie vor Übergriffen zu schützen. Pogrome gegen Juden hat es in Venedig nie gegeben. In diesem Viertel namens Cannareggio bewirtschafteten früher die Eisengießer ihre Werkstätten. Diese Gießer heißen auf Italienisch „Geto“ – daher kommt der Begriff „Ghetto“. Noch heute leben Juden in Cannareggio. Man findet in diesem kleinen Stadtteil koschere Geschäfte, fünf Synagogen, von denen noch zwei für Gottesdienste genutzt werden, und eine massive Polizeipräsenz zum Schutz vor Übergriffen – wie vor 500 Jahren... Auf dem Bild sehen Sie die Eingangstür einer venezianischen Synagoge.

                               In Zwickau gibt es leider keine jüdische Gemeinde mehr, aber einige Spuren jüdischen Lebens:

  • einen jüdischen Friedhof in der Thurmer Straße (siehe Foto unten)
  • den Jerusalemer Platz in der Stadtmitte, dessen Name auf den Straßenschildern in deutscher und hebräischer Sprache geschrieben steht; Dieser Name und ein in den Gehweg der Katharinenstraße eingelassener großer Davidsstern erinnern an den Standort der ersten Zwickauer Synagoge. Der spätere Betraum in der Bahnhofstraße wurde durch die Nazis in der Reichsprogromnacht (früher Kristallnacht genannt) 1938 angezündet.
  • eine Gedenktafel am ehemaligen Polizeipräsidium am Georgenplatz; Auf diesen Platz wurden die ahnungslosen Zwickauer Juden befohlen, um sie von hier aus zu deportieren.
  • Stolpersteine vor Zwickauer Häusern, in denen Juden wohnten, die von den Nazis verfolgt und umgebracht wurden. Eine Auflistung finden Sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Zwickau
  • das Kaufhaus der Brüder Simon und Salman Schocken; Die beiden waren ausgesprochen soziale Unternehmer, die ihren leitenden Mitarbeitern sogar eine Wohnsiedlung im heutigen Lilienweg in Weißenborn bauten. Sie selbst wohnten in einer Villa im Weißenborner Kuhbergweg, in der sich heute ein Kindergarten befindet. Simon starb 1929 bei einem Autounfall, Salman emigrierte 1934 in die USA.

Da es in diesem Sommer schwierig wird mit einem Urlaub im Ausland, sei Ihnen ein Stadtspaziergang „jüdische Spuren in Zwickau“ wärmstens empfohlen.

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[Mittwoch, 12. August 2020] Bianka Röhr

... ob auf dem Weg in den Urlaub ... oder nach Hause ... ins Bad ... zu Freunden ... auf Arbeit ... zur Prüfung ... zu den Großeltern ... wohin auch immer ... es gilt: "Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen." (Psalm 91,11)

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 11. August 2020] Bianka Röhr

Gott kennt dein Gestern.
Gib ihm dein Heute.
Er sorgt für dein Morgen.
(Ernst Modersohn)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 10. August 2020] Ralf Michel

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Der Sonntagmorgen war verregnet. Langsam schob die Sonne die Wolken zur Seite. Das Sonntagswetter, mit viel Sonnenschein, war da. Wir machten uns auf. Jetzt in einer schönen Parkanlage eintauchen und den Sonntag in Familie genießen. Die vielen Bäume begrüßten uns. Die mächtigen Buchen deckten ihr Blätterdach hoch über uns, nur der blaue Himmel überragte alles. Der Duft war einmalig von frische und Wachstum. Geschützt wanderten wir auf dem sanften Boden des Waldes. Viele kleine und große Tiere der Bäume und Bäche waren zu entdecken und zu spüren. Ich bin froh hier gewesen zu sein. Hier konnte ich für Leib und Seele auftanken. Ich denke an den Psalm 104 – Herr, die Erde ist voll deiner Güter. Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und prächtig geschmückt. Licht ist dein Kleid, das du anhast. Du breitest den Himmel aus wie einen Teppich; der du das Erdreich gegründet hast auf festen Boden, dass es bleibt immer und ewiglich.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 9. August 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 6. August 2020] Text: Bettina Reuter Foto: Thomas Reuter

Eine blaue Kirche in der Ukraine

                               Diese blaue Kirche steht irgendwo zwischen der slowakischen Grenze und dem ukrainischen Ort Mukatschewo. 2011 machten sich 3 Generationen (mein Mann, sein Vater und unser Sohn) auf die Reise, um den Ort der Kriegsgefangenschaft meines Schwiegervaters zu suchen. Es war nicht die einzige Kirche, die sie besuchten. Diese Reise war geprägt von vielen Erinnerungen, nicht nur angenehmen. Die Kirchen waren immer wieder Orte zum Innehalten um das Gegenwärtige und Vergangene vor Gott zu bringen, in Gebeten des Dankens und Lobens.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 5. August 2020] Bianka Röhr

IMG 0133Ich finde es immer faszinierend, welchen Reichtum unsere Kirchen im Detail haben, mit welcher Sorgfalt die Schmiede, Steinmetze, Maler etc.  sich diesen Kleinigkeiten widmeten, die wir heute entdecken dürfen. Reisezeit ist immer auch Zeit, dass wir uns aufmachen in fremde oder eigene Kirchen mit dem Blick für diese wunderbaren Kleinigkeiten.

#glaubenfindettrotzdemstatt - Monatslosung August

[Dienstag, 4. August 2020] Bianka Röhr

0B88D4D7 AFBE 4792 94B4 6604B692E20FIch danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[31. Juli bis 2. August] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 30. Juli 2020] Text und Bild: Bettina Reuter

Hjerting Kirke – Dänemark

SAMSUNG DIGIMAX 360 Oft sind es die etwas seltsamen Dinge, an die man sich besonders erinnert. Vor 15 Jahren besuchten wir in der Nähe von Esbjerg diese Kirche. Ich war zuerst von dem Altarbild irritiert. Der Künstler Robert Jacobsen schuf es aus alten, weggeworfenen Ölfässern, Ketten, Türen und anderem Schrott vom alten Fischerhafen Hjerting. Er schweißte und hämmerte daraus die Figuren und Elemente und vergoldete sie zum Schluss. Jesus wandte sich auch den „Weggeworfenen“ und „Abgelehnten“ zu. Diesen Menschen, die von anderen für „nicht Wert“ gehalten wurden, schenkte er seine Liebe und Aufmerksamkeit. So könnte ich mir auch die Intention des Künstlers für dieses besondere Altarbild erklären.

#glaubenfindettrotzdemstatt - unterwegs und zu Hause

[Mittwoch, 29. Juli 2020] Bianka Röhr

AltarDie betenden Hände des Crossener Altars als Zeichen dafür, dass uns unser Glaube überall begleitet. Ob wir zu Hause bleiben oder in die Welt reisen - wenn wir zur Ruhe kommen, still werden, uns Zeit nehmen für ein Gebet, dann sind wir ganz bei uns und unserem Glauben. Ein schönes, tröstliches Gefühl.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 28. Juli 2020] Bianka Röhr

Alle guten Gaben,
alles was wir haben,
kommt, oh Gott, von dir.
Dank sei dir dafür.

B1B55F08 E4AD 40B3 82B1 B14D1DE2FAE2Zu Beginn der Corona-Zeit lief ich an dem Baum vorbei uns sah die ersten Blüten. Inzwischen sind daraus saftige Äpfel geworden... Alles ein leicht zu erklärender Zyklus der Natur, der das Kind in mir doch immer wieder in Staunen und Freude versetzt.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 25. Juli 2020] Text und Bild Ralf Michel

Lange konnten wir uns nicht treffen. Endlich war dies vorbei. Natürlich mussten wir einige Regeln einhalten. Aber wir waren zusammen, konnten uns rufen und antworten. Unsere Blicke haben uns miteinander verbunden. Das tat gut.

Unser Wochenspruch für die erste Ferienwoche steht im Buch Jesaja 43,1.
So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

IMG 20200719 WA0002Gott kennt uns, jeden von uns. Mit Namen hat er uns gerufen. Wo ihr auch jetzt immer seid, er ist bei uns und er ist mit uns.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 24. Juli 2020] Doreen Feldheim und U. L. F. Marketing

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 23. August 2020] Text und Bild: Bettina Reuter

Die Kathedrale Notre Dame d‘ Amiens

Auf Spurensuche nach Informationen über den Heiligen Martin besuchten wir auch die französische Stadt Amiens. Beeindruckt standen wir vor der riesigen Kathedrale und erhofften uns neue Detailsüber das Leben und Wirken von St. Martin. Er war hier im Jahr 334 als Soldat stationiert und die Legende von der Mantelteilung soll sich am Stadttor von Amiens ereignet haben. Wir wurden enttäuscht. Nirgendwo fanden wir auch nur einen Hinweis auf dieses Geschehen. Erst auf dem Rückweg entdeckten wir zufällig am Justizgebäude ein kleines Relief von der Mantelteilung. So wurden wir doch noch belohnt.

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#glaubenfindettrotzdemstatt - Losung des Tages

[Mittwoch, 22. Juli 2020] Bianka Röhr

Moritzkirche innen84Gott tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind. (Hiob 9,10)

Die Figur des Hiob ist zu bewundern: noch in der größten inneren Finsternis und Leere, in allem Not und Leiden, sieht er auf das Licht, das Gott bringt und die Wunder, die er tut. In dieser Dankbarkeit und Ergebenheit sollten wir es Hiob nachtun. Vielleicht finden wir in diesem Sommer unterwegs oder zu Hause offene Kirchen, die uns einladen, in uns zu gehen und stille zu werden und all dessen in unserem Leben bewusst werden, was dankbar und bewundernswert ist.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 21. Juli 2020] Bianka Röhr

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen:
Denn das Glück ist immer da.

(J. W. v. Goethe)

5203FBDE 67DE 4148 A342 79B1AC1229BEEs ist immer wieder faszinierend für mich, welche Idylle wir vor unserer Nase haben, ohne dass wir weit reisen müssen. Ich bin immer wieder dankbar für dieses schöne Schöpfungswerk.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, Samstag, Sonntag 17.-19. Juli 2020]  Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

Der 6. Sonntag nach dem Trinitatisfest (7. Sonntag nach Pfingsten) steht im Zeichen der Taufe...

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 16. Juli 2020] Text: Thomas Reuter, Bilder s.u.

Ueberreste cluny

Das ist die größte Kirche der Welt. Nein, das WAR die größte Kirche der Welt. Sie stand im französischen Cluny, war 187 Meter lang und hatte sieben Türme. Heute kann man nur noch die Umrisse auf dem Boden abschreiten. Die Lücke mitten im Stadtbild wirkt wie eine offene Wunde. Was ist mit dieser riesigen Kathedrale geschehen? Das Benediktiner-Kloster Cluny wurde im Zuge der Französischen Revolution geschlossen, die Kirche 1798 an einen Kaufmann veräußert. Der hat sie nach und nach abtragen lassen und die Steine für den Straßen- und Häuserbau verkauft. Die ehemals größte Kirche der Welt – geschleift und verhökert. Plattgemacht für ein bisschen Profit. Aber dann, 150 Jahre später, bricht in einem kleinen Dorf, kaum mehr als zehn Kilometer von Cluny entfernt, neues christliches Leben auf. Roger Schutz gründet die Gemeinschaft von Taizé, die jährlich von vielen Tausenden vor allem jungen Menschen besucht wird. Unter einfachsten Bedingungen leben und arbeiten sie miteinander, singen im Kerzenschein die eingängigen Melodien und feiern ihren Glauben. Das ist wie ein Sinnbild für die Kirche in unserer Zeit und unserem Land: Wir werden kleiner, stehen nicht mehr im Mittelpunkt, verlieren an Bedeutung – wie die Abtei von Cluny. Aber die Geschichte der Kirche endet damit nicht. Sie wechselt nur ihre Form. Von der riesigen, statischen Kathedrale Cluny hin zum fast schon improvisierten Zelt von Taizé.

1025px Kirche der Versöhnung panorama 2

Bildquellen:
Von Stefan Bauer, http://www.ferras.at - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=960624
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1e/Kirche_der_Vers%C3%B6hnung_panorama_2.jpg/1025px-Kirche_der_Vers%C3%B6hnung_panorama_2.jpg

#glaubenfindettrotzdemstatt - Junge Gemeinde geht in die Ferien

[Mittwoch, 15. Juli 2020] Bianka Röhr

Vervollständigen sie folgenden Satz:

Wenn ich zu deinem Himmel hinaufschaue ...

Die JG hat das gestern zu ihrem Abschluss in Crossen auch getan. Schnell und ernsthaft wurde der Satz fortgesetzt:

Wenn ich zu deinem Himmel hinaufschaue ...

... fühle ich mich frei ... sehe ich Wolken ... bewundere ich den Mond und die Sterne ... komme ich zum Nachdenken über mich und meine Zukunft ... bin ich fasziniert und überwältigt. Naturwissenschaftlich ist alles erklärbar und doch werden wir wieder zum Kind, wenn wir uns die Zeit nehmen und uns im Betrachten des Himmels verlieren, in seiner Weite. Egal wo wir gerade sind, wir fühlen uns Gott nah und von ihm angenommen.

Wenn ich zu deinem Himmel hinaufschaue, mein Gott, zum Mond und zu den Sternen, die du unendlich in ihrer Zahl geschaffen, dann denke ich: Was ist bloß der Mensch, dass du auf ihn gekommen bist? Was ist dieses Menschenkind, dass du ihn annimmst? (Psalm 8, 4f.)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 14. Juli 2020] Bianka Röhr

Der JG-Abschluss (mit Pizza ;) brachte 24 junge Leute zusammen, mit Andacht in der Kirche und anschließend Pizza und "Werwölfe" am Feuer... ein deutliches Zeichen, dass Glauben stattfindet.

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 13. Juli 2020] Ralf Michel

Eine neue Woche hat begonnen. Wir legen uns nochmal ins Zeug, denn mit dieser endet die Schulzeit. Die Kinder bringen ihre Zensuren nach Hause und was noch wichtiger ist, die Ferien beginnen.

Wir freuen uns darauf und hoffen, dass die kommende Zeit uns freundlich trägt. Wir treffen uns endlich wieder in unserer Christenlehrgruppe, einmal nach dieser langen Zeit können wir zusammen sein und uns sehen.

Der Wochenspruch, der uns begleitet steht im Epheserbrief 2, 8.
Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.

Gott beschenkt uns, allein aus seiner Gnade. Dies ist ein gutes Gefühl für uns alle.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[10./11./12. Juli 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 9. Juli 2020] Text und Bild: Thomas Reuter

Urlaub findet trotzdem statt – Teil 4 Niedersachsen

Während eines Urlaubs in Niedersachsen entdeckten wir in Osten-Hemmor eine kleine Kirche, die dem Hamburger Michel verdächtig ähnlich sah. Genau – der spätere Baumeister des Michel hatte hier schon mal „geübt“. Reinstes Barock, stilecht bis ins Detail. Und dann... Da schwingt ein seltsamer Taufengel sanft über dem Becken. Ziemlich korpulent, glatzköpfig, mit abstehenden Ohren und Kulleraugen. Die Flügel fehlen, aber die hätten ihm bei dieser Leibesfülle ohnehin nichts genützt. Die Kirchnerin erzählte uns, dass es in der Gemeinde Befürworter und Gegner dieses so anderen Engels gäbe – wie so oft. Ich weiß nicht, wie es mir mit diesem Himmelsboten ginge, wenn ich ihn jeden Sonntag vor der Nase hätte. Bei diesem einmaligen Besuch fand ich ihn originell. Er sticht ins Auge, man muss zwangsläufig über ihn sprechen. Ist das wirklich ein Engel?, frage ich mich als erzgebirgischer Weihnachts-Hardliner. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“, schreibt Antoine de Saint-Exupéryim „Kleinen Prinzen“. „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Der Engel in Osten erinnert mich daran, mich nicht von Äußerlichkeiten leiten zu lassen. Und: Ich will offen bleiben für Neues und neugierig auf Anderes. Jedenfalls will ich es versuchen.

#glaubenfindettrotzdemstatt - Kindergebet

[Mittwoch, 8. Juli 2020] Bianka Röhr

Lieber Gott,
in den letzten Monaten waren wir über manches traurig und wütend, über vieles haben wir uns aber auch freuen können und es hat uns glücklich gemacht.

Wir danken dir,
dass wir keine Schule hatten, länger wach bleiben und ausschlafen konnten; dass wir Zeit zu Hause mit der Familie hatten, zum kochen und wandern, um im Garten zu übernachten oder Geburtstag zu feiern.
Papa hatte Zeit zum Spielen und wir haben Ausflüge gemacht.
Es war schön, die Schulaufgaben selbst einzuteilen und keinen anderen Kindern begegnen zu müssen, mit denen man in der Schule immer Ärger hat.
Ich hatte Zeit für mich und um manche Dinge zu verarbeiten.
Als es wärmer wurde, konnten wir in den Pool gehen.

Aber, Gott,
wir waren traurig, dass wir unsere Freunde und Oma und Opa nicht besuchen durften.
Wir fanden es nicht schön, als die Spielplätze geschlossen waren und wir nicht mit unseren Freunden rausgehen konnten.
Zuhause gab es dann manchmal Streit und wenig Freiraum.
Irgendwann war es auch nicht mehr schön, dass die Schule geschlossen hatte. Mama ist keine gute Lehrerin, es fand kein Schwimmunterricht statt.
Ich hätte gern Zensuren bekommen, um mich zu verbessern.
Manchmal waren es zu wenig Schulaufgaben, wir hätten mehr lernen können.
Und es nervt, immer Mundschutz tragen und auf Abstandsregeln achten zu müssen.

Guter Gott,
nun freuen wir uns, dass die Schule wieder geöffnet hat, dass wir unsere Freunde wieder sehen können, dass die Schwimmbäder und Plohn wieder geöffnet haben.
Wir können wieder ins Ballett, zur Musikschule, zum Handballtraining und zum Magischen Zirkel.
Wir freuen uns auf die Sommerferien, auf unseren Urlaub, auf das Ferienlager, den Reiterhof, das Schwimmen im Meer, das zelten oder auch mal zu Hause sturmfrei zu haben.
Ich freue mich auf meinen Geburtstag, auf die Party und dass mein Zimmer fertig renoviert wird.
Ich freue mich auf das Zeugnis, die neue Schule, wenn mein kleiner Bruder geboren wird und dass mir ein Zahn gezogen wird.
Danke lieber Gott, dass wir uns mich freuen können!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 7. Juli 2020] Bianka Röhr

Ein herzliches Dankeschön an Ungeprobt genial! für die unkomplizierte Zuarbeit. Gerade in Zeiten wie diesen, wo Musik in den Kirchen so reduziert ist, sind solche Videos eine besondere Freude: "Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen." (Eph 5,19)

... Happy Birthday lieber Janne, geb. am 07.07.07 :) <3

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 6. Juli 2020] Text und Bild: Ralf Michel

Der Abend ist da. Jetzt könnte man ablegen, loslassen und Abstand gewinnen. Gelingt nicht! Zuviel hat nicht geklappt und vieles ist schief gegangen. Aber da war noch mehr! Die Momente die froh machen und die uns halt geben. Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat. (Psalm 103) Faszinierend ist ihr Flug. Lautlos schweben sie dahin mit leichtem Flügelschlag. Ein Schreien durchdringt die Dämmerung, was das Rufen einer kleinen Eule ist. Und schon sind lautlos die Elterntiere da, die elegant und faszinierend zugleich, die hohen Baumgipfel anfliegen.

Baumkronen

Ich bin begeistert von diesem Schauspiel, was immer wieder vom Rufen der Eulen durchbrochen wird. Ich habe keine Ahnung, um welche Eulen es sich hier handelt. Was ruft die kleine Eulenfamilie sich gegenseitig zu? Es muss jedenfalls etwas Tragendes sein, was sie miteinander verbindet und zusammenhält.

So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsere Übertretungen von uns sein. (Psalm 103, 12 unsere Losung für den heutigen Tag)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 4. Juli 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

Ehebrecherin

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 3. Juli 2020] Quartett Rönnecke/Feldheim

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 2. Juli 2020] Text und Bild: Bettina Reuter

Urlaub findet trotzdem statt: Teil 3 – Heddal, Norwegen

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Norwegens größte Stabkirche steht in Heddal. Sie wird auch „Kathedrale aus Holz“ genannt und man kann es kaum glauben, dass sie etwa um das Jahr 1250 erbaut wurde.Unser Urlaub in Norwegen wurde damals vom Attentat des norwegischen Rechtsterroristen Anders Breivik überschattet. Die Menschen strömten förmlich in dieKirchen, um dort für die Opfer zu beten und auch selbst Ruhe und inneren Frieden nach dieser schrecklichen Tat zu finden.

Und das Vaterunser (herrens bøn) auf norwegisch (nynorsk) geht so:

Vår Far i himmelen. Lat namnet ditt helgast. Lat riket ditt koma. Lat viljen din råda på jorda slik som i himmelen. Gjev oss i dag vårt daglege brød, og tilgjev oss vår skuld, slik vi og tilgjev våre skuldnarar. Og lat oss ikkje koma i freisting, men freis oss frå det vonde. For riket er ditt og makta og æra i all æve. Amen.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 1. Juli 2020] Bianka Röhr

"Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest." Psalm 91,11 f.

Wolken am HimmelNatürlich lassen sich diese Wolken meteorologisch und nüchtern erklären. Aber manchmal möchte ich sie einfach nur bestaunen oder mit den Kindern Bilder darin entdecken. Heute fiel mir gleich dieser Psalm ein, der so gern für Taufen oder Konfirmationen verwendet wird, dass er fast schon verbraucht klingt. Aber in den schlichten, vielgesagten Worten muss nicht weniger Weisheit liegen als in komplizierten Thesen. Und Bilder bleiben sowieso oft besser haften in unserem Gedächtnis. Also warum nicht mal einfach Wolken als Engel sehen?

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 30. Juni 2020] Bianka Röhr, Foto: Torsten Röhr

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
Schau an der schönen Gärten Zier,
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben... (Evangelisches Gesangbuch, Nr. 503)

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Das altbekannte Lied von Paul Gerhardt stammt aus dem 17. Jahrhundert und beschreibt Gefühle und die Verbundenheit zu Gottes Schöpfung, wie wir sie auch heute noch erleben und finden können - wenn wir uns nur die Zeit nehmen und genau hinsehen. Wer möchte, kann sich in Ruhe im Gesangbuch alle 15 Strophen durchlesen oder sie singen...

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 29. Juni 2020] Text und Bild: Ralf Michel

WhatsApp Image 2020 05 17 at 13.01.48Die Losung für den heutigen Tag steht beim Propheten Daniel (Die Bibel: Daniel Kapitel 6, Vers 23).

Daniel sprach: Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, so dass sie mir kein Leid antun konnten.

Daniel beeindruckt sehr mit seinem festen Glauben und er will uns dahin mitnehmen. Wie tief war er gefallen. Tief in der Grube, allein und total ausgeliefert und verlassen. Über ihn das tiefe Blau des Himmels.

Es ist eine tiefe Erfahrung des Menschen – verlassen zu sein – und damit wohl eine der größten Herausforderungen. Auch heute, in unserer Zeit, sind viele Menschen verlassen und erfahren große Not. Menschen verlieren den Boden unter den Füßen. Menschen verlieren Familie und Freunde. Menschen verlieren ihren Glauben an sich und zu ihren Mitmenschen.

Genau für diese Situationen sprich Daniel: Mein Gott hat seinen Engel gesandt,...  so dass sie mir kein Leid antun konnten.

Gott ist da, auch heute bei uns, er ist ein Gott der Hoffnung, der Liebe und des Lebens.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, Samstag, Sonntag - 26. bis 28. Juni 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing / Frank Pauli

Für Freitag ist das Bild gedacht - Am Wochenende ist landessynode in Dresden und da gibt es Eindrücke Vom Synodalen Frank Pauli auf dessen facebook- und instagram-acoounts.

VerlornerSohn

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 25. Juni 2020] Text und Foto: Thomas Reuter

Urlaub findet trotzdem statt – zumindest auf unserer Kirchspielseite

Überall auf der Welt gibt es Kirchen, in denen Gläubige sich zum Gottesdienst treffen, singen und beten. Jede dieser Kirchen sieht anders aus, je nach den Gepflogenheiten vor Ort.

In diesem Jahr, wo wir gar nicht oder nur unter großen Beschränkungen verreisen können, wollen wir den Urlaub auf unsere Kirchspielseite holen. Und dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

Bitte schicken Sie uns per Mail das Foto einer Kirche, die Sie besonders beeindruckt hat – egal, ob klein oder groß, bedeutend oder unbekannt, nah oder fern. Dazu können Sie gern ein paar Infos oder eine kurze Geschichte schreiben, weshalb gerade diese Kirche Sie fasziniert. Ihre Kirchen-Fotos möchten wir in den nächsten Wochen auf unserer Internetseite veröffentlichen. Hier die Mailadresse für die Fotos:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Heute: Färöer, eine Inselgruppe zwischen Schottland und Island

Die Färöer-Inseln gehören zu Dänemark, verwalten sich aber eigenständig. Nirgendwo ist der Anteil evangelischer Christen an der Bevölkerung höher. Er liegt bei etwa 80%.

Auf Färöer ist alles drei Nummern kleiner, auch der Dom in der Hauptstadt Thorshavn. Wir haben einen Gottesdienst besucht, wenn auch nichts verstanden, denn die Färinger sprechen eine alte Wikinger-Sprache. Aber die Atmosphäre durften wir aufnehmen. Wer glaubt, dass unsere deutschen Gottesdienste recht introvertiert sind, sollte mal einen färingischen erleben. Es herrscht eine sehr ernsthafte Grundstimmung, und die Lieder hören richtig melancholisch an. Wir haben mal wieder gelernt: Gott kann man auf ganz verschiedene Weise loben. Auch getragen klingende Melodien können inbrünstig gesungen werden.

Übrigens: Das färingische Wort für „Gott“ ist ein ganz besonders eindrückliches: „Jesupapi“. Wenn das nicht gut evangelisch ist!

Und so beten dänische und färingische Christen das Vaterunser:

„Fader vor, du som er i Himlen.
Helliget vorde dit navn,
komme dit rige.
Ske din vilje, som i Himlen så og på jorden.
Giv os i dag vort daglige brød
og forlad os vor skyld,
som og vi forlader vore skyldnere,
og led os ikke i fristelse,
men frels os fra det onde.
Thi dit er riget og magten og æren i evighed.
Amen.“

#glaubenfindettrotzdemstatt - JG findet wieder statt!

[Mittwoch, 24. Juni 2020] Bianka Röhr

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Das Licht ist an, es geht wieder los, endlich! Eine neue Lampe im aufgeräumten JG-Zimmer in Crossen steht symbolisch dafür. Auch wenn wir draußen waren, weil es bei diesem Wetter einfach herrlich ist, in der Natur zu sein. Es ist schön, sich wieder treffen zu können in den Pfarrgärten, miteinander zu beten, über Bibelverse nachzudenken und einfach auch die Alltagssorgen und -freuden zu teilen. Und zu spüren, dass von der Gemeinschaft nichts verloren gegangen ist in den letzten Wochen.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 23. Juni 2020] Bianka Röhr

Egal, wo ich bin, wenn ich vor einer Kirche stehe, habe ich ein Gefühl der Vertrautheit, fühle mich zu Hause, nicht mehr fremd. Wie schön, wenn sich die Tür dann auch öffnen lässt und den Reisenden Eintritt gewährt wird. In der Stille finde ich Zuflucht und fühle mich Gott nah. Mögen sich auch Euch viele Türen öffnen auf Euren Wegen in der Nähe und in der Ferne!

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 22. Juni 2020] Ralf Michel

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Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts. Das ist unser Lehrtext von heute aus Jak 1,17. Licht und Leben sind miteinander verbunden. Von Anfang an.

„Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“

Mit diesen Worten erzählt die Bibel vom ersten Werk des Schöpfers am ersten Schöpfungstag. Mit dem Licht kann das Leben beginnen. Die Schöpfung wird geboren, „kommt zur Welt“, wächst in langen, ereignisreichen Schaffensperioden heran, reift in Jahrmillionen dauernden Schöpfungsphasen.

Ich habe überlegt, was sind unsere Lichtmomente, was sind meine Lichtmomente im Alltag und darüber hinaus? Ich denke, es sind die kleinen fast unscheinbaren Dinge. Die Blume, die mich am Wegesrand grüßt auf der Blumenwiese, im Blumenbeet, wo ich viele kleine „Flieger“ entdecken kann und die mir tolle Melodien summen. Das Lächeln in deinem Gesicht und das Berühren meiner Freunde. Das Aufreißen dort oben am Himmel, wo die Wolken miteinander spielen. Der Baum, der mich mit seinen Zweigen unsanft berührt. Und Abends, wenn die Fledermäuse lautlos über unsere Köpfe fliegen. Das alles können Lichtmomente sein, gehalten vom Licht des Vaters. Und der Schreiber vom Psalm 36 betet: „Du bist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 20. Juni 2020] Quartett Rönnecke-Feldheim

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 19. Juni 2020] Doreen Feldheim, Anima Musica und U.L.F. Marketing

Festmahl

 

Lobe, lobe den Herrn gesungen von Anima Musica

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 18. Juni 2020] Text und Foto: Thomas Reuter

Urlaub findet trotzdem statt – zumindest auf unserer Kirchspielseite

Überall auf der Welt gibt es Kirchen, in denen Gläubige sich zum Gottesdienst treffen, singen und beten. Jede dieser Kirchen sieht anders aus, je nach den Gepflogenheiten vor Ort.

In diesem Jahr, wo wir gar nicht oder nur unter großen Beschränkungen verreisen können, wollen wir den Urlaub auf unsere Kirchspielseite holen. Und dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

Bitte schicken Sie uns per Mail das Foto einer Kirche, die Sie besonders beeindruckt hat – egal, ob klein oder groß, bedeutend oder unbekannt, nah oder fern. Dazu können Sie gern ein paar Infos oder eine kurze Geschichte schreiben, weshalb gerade diese Kirche Sie fasziniert. Ihre Kirchen-Fotos möchten wir in den nächsten Wochen auf unserer Internetseite veröffentlichen. Hier die Mailadresse für die Fotos:

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1245 Pisa

Bild: privat

Los geht es heute mit dem wohl berühmtesten Kirchturm der Welt. Große Kathedralen in Italien haben oft eine eigene Taufkapelle (Baptisterium) gegenüber dem Haupteingang und einen frei stehenden Glockenturm (Campanile). Im toskanischen Pisa ist das mit dem „frei stehend“ nicht ganz so gut gelungen. Der Turm neigt sich um reichlich 4° und zieht in coronafreien Zeiten jährlich Hunderttausende Besucher an. Damit ist er viel berühmter als der wunderschöne Dom, zu dem er gehört.

Grund für die Neigung ist laut neuesten Untersuchungen, dass der Turm unwissentlich an einer Stelle errichtet wurde, an der sich vor vielen Jahrhunderten wohl das sandige Ufer eines Flusses befand. Nachdem er lange gesperrt war, kann man den 55 Meter hohen Turm nun wieder besteigen – aber nur, wenn man schwindelfrei ist!

Getoppt wird der Pisaer Campanile allerdings von einem Kirchturm ganz in unserer Nähe: Der Turm der Kirche im thüringischen Bad Frankenhausen neigt sich sogar um 4,7%.

Und nun sind Sie dran: Wir hoffen auf Ihre selbstgemachten Kirchen-Fotos!

Thomas und Bettina Reuter

Und so beten die Christen im italienischen Pisa das Vaterunser:

„Padre nostro, che sei nei cieli,
sia santificato il tuo nome;
venga il tuo regno;
sia fatta la tua volontà,
come in cielo, così in terra.
Dacci oggi il nostro pane quotidiano
e rimetti a noi i nostri debiti,
come noi li rimettiamo ai nostri debitori,
e non ci indurre in tentazione,
ma liberaci dal male.
Perché tuo è il regno,
tua la potenza
e la gloria nei secoli.
Amen.“

Bad Frankenhausen Oberkirche 2010

Bild: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2a/Bad_Frankenhausen_Oberkirche_2010.jpg, 17.6.2020, 12.45 Uhr

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 17. Juni 2020] Bianka Röhr

Kennst du das auch, dass deine Zeit manchmal kriecht wie eine Schnecke?

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Dieses Lied singen wir manchmal in der Christenlehre im passenden Tempo. Es hat viele Strophen, die natürlich dann auch in entsprechender Geschwindigkeit gesungen werden, unter anderen: 

Kennst du das auch, dass deine Zeit manchmal springt wie eine Hase?

Kennst du das auch, dass deine Zeit manchmal rumhängt wie ein Faultier?

Kennst du das auch, dass deine Zeit manchmal rast wie ein Wildpferd?

...

Es beschreibt ziemlich gut die derzeitige Situation von kirchlichen Mitarbeitern: Die Zeit scheint zu kriechen, die wir ungeduldig warten auf das Ende aller Verordnungen und Konzepte und wir endlich wieder das leisten können, was wir so gern tun: Beziehungsarbeit leisten.

Dazwischen kommen ständige Änderungen von ebendiesen Verordnungen und Konzepten, so dass wir kaum hinterher kommen, sie selbst zu verstehen und unsere Not haben, sie den Gemeindegliedern verständlich zu erklären.

Dabei sind wir alles andere als faul, aber unsere Vorsicht und Rücksicht auf gefährdete Menschen wird uns als solches ausgelegt.

Und um diesen Vorwurf zu entkräften, lassen wir uns hin uns wieder zu Entscheidungen treiben, die vorher Festgelegtes über den Haufen werfen.

Bei all diesem Wechsel an Geschwindigkeiten droht die Herzlichkeit und Nächstenliebe verloren zu gehen, der Ton ist rauer geworden im Laufe der Corona-Wochen.

Da wünsche ich mir dann doch lieber das Schneckentempo: manches braucht seine Zeit:

Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht. (Röm 15,5)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 16. Juni 2020] Bianka Röhr

"Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele" (Apostelgeschichte 4, 32) - so wünsche ich mir das.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 15. Juni 2020] Ralf Michel

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Die Tür ist zu.

Viele Türen waren in der letzten Zeit für uns zu.

Geschlossene Türen zeigen uns Grenzen auf und schützen uns.

Sie schützen uns vor dem, was uns gefährlich werden kann.

Der gute Hirte bringt seine Schafe in den Stall und verschließt die Tür.

Nun sind sie sicher und behütet.

Jetzt sind wieder einige Türen offen, andere haben sich einen Spalt breit geöffnet.

Immerhin, Türen öffnen sich hin zur Normalität.

So wie es vorher war!

Wollen wir das?

Was nehmen wir mit von den geschlossenen „Coronatüren“?

Was ist uns wichtig geworden?

Was muss sich ändern?

Im letzten Buch der Bibel lesen wir: Ich kenne euer Tun und weiß, dass eure Kraft klein ist.

Ich habe euch eine Tür geöffnet, die keiner mehr zuschließen kann. (Offb 3,8)

Offene Türen eröffnen neue Räume.

Offene Türen stehen für das, was es zu entdecken gilt.

Offene Türen, sie laden ein …

 

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 14. Juni 2020]

Wüste Eliat Israel

Online-Gottesdienste zum heutigen Sonntag finden Sie unter Vernetzt.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 3. Juni 2020] Ungeprobt Genial!

 Zum sonnigen Samstag gibt es heute ein Musikvideo gespielt von Ungeprobt Genial in der Moritzkirche. Ursprünglich erschienen im Jahr 1959 als Instrumental unter dem Namen Chariot wurde es 1963 durch Peggy March zu einem Welthit. Der Text des Songs thematisiert das in den 1960er Jahren klassische Frauenbild der USA – die Frau, die sich ihrem Mann unterzuordnen hatte. So singt Peggy March sinngemäß in den ersten Zeilen des Liedes: „Ich werde ihm folgen, ich folge ihm egal wohin er gehen mag“. Sein Comeback feierte der nun als Gospel arrangierte Song im Jahr 1992 im Film Sister Act. Der Sinn des Textes ist nun ein komplett anderer: Es geht um die Hingabe an Jesus. Mittlerweile existieren zahlreiche Coverversionen und das Lied wurde in das Repertoire vieler Kirchenchöre aufgenommen. Haben Sie schon erraten, welcher Song beschrieben wird? Schauen Sie sich am Besten das Video an. Viel Spaß!

Weitere Videos und Infos zu Band Ungeprobt Genial finden Sie auf dem YouTube Channel bzw. auf der bandeigenen Webseite.

Quelle zur Musikinhalt: Wikipedia: I Will Follow Him, unter: https://de.wikipedia.org/wiki/I_Will_Follow_Him (zuletzt abgerufen: 12.06.2020)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 12. Juni 2020] Doreen Feldheim / Flötenquartett / U.L.F. Marketing

 

Lazarus

 

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 11. Juni 2020] Bettina Reuter

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Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Netze des Vogelfängers; das Netz ist zerrissen, und wir sind frei (Die Bibel: Psalm 124, 7). Beim Lesen des heutigen Losungstextes fiel mir sofort unser Vogelfänger ein. Kein menschlicher Vogelfänger wie in der Zauberflöte, der die schönsten und buntesten Vögel fängt, um sie dann teuer zu verkaufen. Nein, mir kam unsere Katze in den Sinn. Schon oft konnten wir ihren Klauen Vögelchen entreißen und ihnen wieder die Freiheit schenken. Das beschwingte, fröhliche Aufflattern war schön anzusehen. Am Anfang des Psalms 124 stellt sich die Frage: Was wäre geschehen, wenn der Herr in schwierigen Zeiten nicht mit dem Volk Israel gewesen wäre? Schlimm wäre alles gekommen. Aber Gott war da und hat das Netz der Gefangenschaft zerrissen. Dieser Psalm kann anregen, einmal zu überlegen, in welchen Situationen meines Lebens das Netz des „Gefangenseins“ zerrissen wurde, wer mir zur Seite stand, wer mir die Freiheit schenkte, wer mir geholfen hat. Die Antwort des Psalmschreibers steht am Ende im Vers 8: „Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ Nehmen wir diese Hilfe an!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 10. Juni 2020] Bianka Röhr

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Einmal im Monat trifft sich in Crossen der Krümelkreis - normalerweise. Wir sind sieben Kinder mit ihren Mamas. Letzte Woche wäre wieder Krümelkreis gewesen. Da es natürlich völlig realitätsfremd ist, mit 2-5Jährigen Abstandsregeln einzuhalten, wir auch nicht auf das gemeinsame Singen, Essen und Trinken verzichten wollen, konnten wir uns wieder nicht treffen. Als kleines Hoffnungszeichen habe ich für jede Familie Blumen angesät und zum Abholen bereit gestellt. Jetzt müssen sie nur noch gehegt und gepflegt werden, genau wie der Glaube in uns.

#glaubenfindettrotzdemstatt - Lesetipp

[Dienstag, 9. Juni 2020] Bianka Röhr

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Heute "musste" ich ein Buch zu Ende lesen, weil es in die Stadtbibliothek zurück gehört. Ich habe es am Anfang der Coronakrise ausgeliehen und eine Verlängerung ist nicht möglich. Es geht um Martin Luther und seine Zeit auf der Wartburg, es ist sehr authentisch geschrieben, fast schon beängstigend und sehr bild- und symbolhaft. Die Lebensumstände waren damals so extrem anders als heute - wie gut geht es uns und wie selbstverständlich nehmen wir vieles hin. Und wie bequem ist unser Glaube heute im Vergleich zur damaligen Welt! Die Ängste vor dem Teufel und vor drohendem Unheil im persönlichen Leben waren damals alltäglich und existentiell. Wir können heute Gott in seiner schützenden Funktion wahrnehmen als eine Kraft, die uns die Ängste nimmt. Wieder einmal bin ich dankbar, heute hier im Jetzt zu leben.

Feridun Zaimoglu, Evangelio: ein Luther-Roman, 1. Auflage (Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2017).

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 8. Juni 2020] Christina Pfeiffer/ Janine Seifert

Memba Mosambik

Als ich Anfang des Jahres in Mosambik war, konnte ich diesen wunderschönen und riesigen Affenbrotbaum betrachten. Diese Bäume können bis zu über 20 Meter groß und bis zu 800 Jahre alt werden. Das Wurzelsystem erstreckt sich in ca. 2 Meter Tiefe weit über die Baumkrone hinaus. Der Affenbrotbaum ist ein Spezialist in der Wasserspeicherung. Im Stamm speichert er das über die Wurzeln gewonnene Wasser für die bevorstehende Trockenzeit, um weiterhin seine Blätterkrone versorgen zu können.

Auch in unserem Leben sind Wurzel sehr wichtig. Wurzeln geben uns Halt und versorgen uns mit lebensnotwendigen Dingen. Ist unser Glauben fest in Gott gegründet und ruht unsere Hoffnung auf ihn, dann können wir den Herausforderungen unseres Lebens mutig entgegenblicken.

Gott spricht uns zu, dass wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, er bei uns ist und uns nicht verlässt. Wenn wir unser Leben tief in seiner Liebe gegründet haben, finden wir, auch in Problemen und trockenen Zeiten, Ruhe und Frieden.

Sie können auf Gott zählen. Er ist Ihr Schöpfer. Er versorgt Sie und lässt Sie nicht im Stich. Wenn Sie sich für ihn entschieden haben, bleibt er bei Ihnen und schenkt Ihnen, auch in dürren Zeiten, Segen.

Gesegnet ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte. (Jeremia 17, 7&8)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 7. Juni 2020]

Wüste Eliat Israel

Online-Gottesdienste zum heutigen Sonntag finden Sie unter Vernetzt.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 6. Juni 2020] Janine Seifert/Christina Pfeiffer

Wüste Eliat Israel

Die jetzige Zeit ist eine besondere Zeit. Für den ein oder anderen ist es mehr oder weniger eine gefühlte Wüstenzeit. Die gewohnten Kreise wie Gebetskreis, Seniorenkreis, Kinderkreis und Chor finden momentan nicht statt. Selbst die Gottesdienste sind anders als zuvor.

Aber gerade in Wüstenzeiten wirkt Gott. Er begegnet uns, spricht zu unserem Herzen und verändert unsere Sichtweise auf Dinge. Oftmals sind wir von unserem Alttag (Arbeit, Gemeinde, Familie und Freunden) so eingenommen, dass wir Gott und sein Reden nicht oder nur sehr leise wahrnehmen.

Gott sehnt sich nach uns und nach einer innigen Beziehung mit uns. Darum führt er uns in die Wüste. Er möchte uns nicht bestrafen oder uns etwas Böses. Er sehnt sich nach uns und möchte unser Herz wiedergewinnen. Gerade in Wüstenzeiten kann unser Glaube gestärkt und unser Herz geläutert werden, wenn wir Gott die Möglichkeit dazu geben.

Wie sieht es mit Ihnen aus? Ergreifen Sie diese wunderbare Möglichkeit mit Gott Gemeinschaft zu haben und lassen Sie sich verändern. Sehen Sie die Wüstenzeit als großartige Gelegenheit, um wieder näher an Gottes Herz zu rücken. Lesen Sie in seinem Wort, hören Sie Lieder zu seiner Ehre oder genießen Sie seine wunderbare Schöpfung. Er wartet auf Sie.

Doch dann werde ich versuchen, sie wiederzugewinnen: Ich will sie in die Wüste bringen und in aller Liebe mit ihr reden. Dort wird sie auf meine Worte hören. Sie wird mich lieben wie damals in ihrer Jugend, als sie Ägypten verließ. Dann will ich ihr die Weinberge zurückgeben; das Achor-Tal (›Unglückstal‹) soll für sie ein Tor der Hoffnung sein. (Die Bibel: Hosea 2, 16 & 17)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 5. Juni 2020] Doreen Feldheim + Pfingstkantoreiquartette  / U.L.F. Marketing

Schöpfung1  

 

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnerstag, 4. Juni 2020] Bettina Reuter

Der Lehrtext von heute (Die Bibel: Brief an die Epheser, Kapitel  6, Verse 14 - 15) hat mich sofort an unsere Christenlehrerüstzeit im letzten Herbst erinnert. Wir wählten das Thema „Ein feste Burg ist unser Gott“ und zum Abschluss feierten wir einen Gottesdienst zu den weiterführenden Versen des Lehrtextes. Dabei wird anhand einer Rüstung das „Rüstzeug“ für unseren Glauben beschrieben. Wir werden aufgefordert, zu den Waffen Gottes zu greifen! Nun bin ich keine große Verfechterin von kriegerischen Ausdrücken und Handlungen. Aber: Folgende Waffen sollen wir verwenden:

Die Wahrheit als Gürtel. Die Gerechtigkeit als Panzer. Die Füße bekleidet, um die gute Botschaft des Friedensmit Gott zu verkünden. Der Glaube als Schutzschild. Den Helm der Rettung. Das Wort Gottes als Schwert.

Meine Beobachtungen der letzten Tage zeigen mir, wie wichtig es ist, sich auf diese „Waffen Gottes“ zu besinnen. Ich erlebe zunehmend ein Klima von Gereiztheit und Unhöflichkeit im Alltag. Kleinigkeiten bringen ein Fass zum Überlaufen, man hört harte Worte und es wird schnell gepöbelt. Alles ist irgendwie verständlich, die Einschränkungen und Belastungen der letzten Wochen bringen uns an unsere Grenzen. Vielleicht helfen uns die Paulusverse, „entwaffnende“ Worte und Gesten für unser Miteinander zu finden.

#glaubenfindettrotzdemstatt - ?!

[Mittwoch, 3. Juni 2020] Bianka Röhr

Angesichts mancher Bilder und Meldungen frage ich mich manchmal: Wo findet Glauben statt? Die Nachrichten erzählen das Gegenteil von Nächstenliebe, Toleranz, Frieden: Rassismus, Hass, Radikalimus, Krieg. Angesichts der Geschehnisse in den USA teilen viele Menschen ihre Meinung mit einem schwarzen Bild.

"Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien." (Ps 34,16) - Der Losungsvers von heute drückt Hoffnung aus, dass unser Klagen, unsere Wut erhört wird. Trotz oder wegen allem, was in der Welt geschieht: #glaubenfindettrotzdemstatt!

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#nohate #noracism #blackouttuesday

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 2. Juni 2020], Bianka Röhr

Ich glaube an den Heiligen Geist

Ich glaube,

dass er meine Vorturteile abbauen kann.

Ich glaube,

dass er meine Gewohnheiten ändern kann.

Ich glaube,

dass er meine Gleichgültigkeit überwinden kann.

Ich glaube,

dass er mir Phantasie zur Liebe geben kann.

Ich glaube,

dass er mir Warnung vor dem Bösen geben kann.

Ich glaube,

dass er mir Mut für das Gute geben kann.

Ich glaube,

dass er meine Traurigkeit besiegen kann.

Ich glaube,

dass er mir Liebe zu Gottes Wort geben kann.

Ich glaube,

dass er mir Minderwertigkeitsgefühle nehmen kann.

Ich glaube,

dass er mir Kraft in meinem Leiden geben kann.

Ich glaube,

dass er mir einen Bruder an die Seite geben kann.

Ich glaube,

dass er mein Wesen durchdringen kann.

Karl Rahner

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 31. Mai 2020 - Pfingstsonntag] Frank Pauli

Die online-Gottesdienste finden Sie wie immer unter "Vernetzt".

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Heute habe ich mit der Johanniskirchgemeinde in Weißenborn Gottesdienst feiern dürfen. Schön, wieder persönliche und physische Anwesenheit zu spüren. Und doch fehlt etwas - was nicht fehlte und dafür bin ich allen Anwesenden und Vorbreitenden dankbar: der Geist Gottes, der nicht Verzweiflung säht, sondern Mut, Liebe und Besonnenheit schenkt. Wir stehen als Christinnen und Christen in der Spannung zwischen dem Glauben, der von aller Bindung frei macht, und der Lieb, die sich an alle gebunden weiß. Der heilige Geist gibt uns die Hoffung diese Spannung auszuhalten - jetzt und bis wir ankommen in unserer ewigen Heimat. Bis dahin nimmt Gott Heimat in unseren Herzen durch seinen Geist.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 30. Mai 2020] Esther, George und Dave - worship in the Buschbeck style

Ehre sei Gott und Ruhm und Preis und Anbetung - gelobt sei unser Herr!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Freitag, 29. Mai 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

Pfingsten

Komm, heilger Geist, mit deiner Kraft

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Donnertag, 28. Mai 2020] Bettina Reuter

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„Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau ander schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.“ Diese Zeilen von Paul Gerhard kommen mir zurzeit oft in den Sinn, wenn ich durch unseren Garten gehe. Eine ganz besondere Pflanze hat sich in den letzten Tagen „ausgeschmückt“ – die Pfingstrose. Diese sehr alte Pflanzenart besticht mit ihrer kraftvollen Farbe und Fülle. In der christlichen Symbolik steht sie für Reichtum, Heil, Heilung und Schönheit. Wenn man bedenkt, dass Paul Gerhard dieses Loblied auf Gottes wunderbare Schöpfung kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg geschrieben hat, kann man nur staunen. Solch einen unerschütterlichen Glauben kann man sich nur wünschen. Ich mag die Corona-Pandemie keinesfalls mit diesem schrecklichen Krieg vergleichen, aber eine Krise wie diese fordert uns alle doch ganz schön heraus. Vielleicht lassen Sie sich durch dieses Lied anstecken: Gehen Sie raus und freuen Sie sich mit allen Sinnen an Gottes wunderbarer Schöpfung! Übrigens: ein Gänseblümchen tut es auch!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 27. Mai 2020] Bianka Röhr

... ohne Worte, außer einem herzlichen Dankeschön an Ungeprobt genial!

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Dienstag, 26. Mai 2020] Bianka Röhr

Manchmal

für einen Augenblick

halte ich ein,

mitten im Trubel des Tages,

schließe meine Augen

und meine Ohren

und bin einen Augenblick

glücklich;

ich bin nicht allein

du bist da, mein Gott!

Mittendrin.

Christa Weiss

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 25. Mai 2020] Text und Bild: Ralf Michel

Viele Fragen umgeben uns jetzt. Es ist wichtig, sie zu stellen.

Fragen, die uns mitnehmen zu uns selbst und zu dem Wesentlichen.

Wo kann ich dich spüren, Herr? Und was ist für mich wichtig?

Bei Johannes 1,43 lese ich:

Als Jesus am nächsten Tag beschloss, nach Galiläa zu gehen, begegnete

er Philippus und sagte zu ihm: „Komm mit und folge mir nach.“

Es ist schon beeindruckend, diese einfache Klarheit, die ganz

selbstverständlich zum Tragen kommt. „Komm mit und folge mir nach.“

Mir nach – sagen auch Kinder, wenn sie zusammen sind und sich

gegenseitig motivieren.

Ganz schnell finden sie sich und sind miteinander unterwegs.

Ein unsichtbares Band hält sie. Jetzt erleben sie einander und sind

füreinander da.

Vielleicht ist es eine lockere Unbekümmertheit, die sie empfinden

und die auch damals Philippus gefunden hat.

Er ging los und erzählte den anderen – von Jesus. Und vielleicht in dieser

Unbekümmertheit.

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+++ab 6. Januar 2021+++

erneuerter Beschluss des Kirchenvorstandes:

Der Kirchenvorstand des Kircihspiels hat am 5. Januar 2021 verbindlich für die Kirchspielgemeinden den nachstehenden Beschluss getroffen und damit seinen vorhergehenden Beschluss vom Dezember bestätigt und zeitlich verlängert.

„[...] Präsenzgottesdienste finden in den Kirchspielgemeinden bis zum 31. Januar 2021 NICHT statt. Es können stattdessen die Angebote "Offene Kirche" stattfinden bzw. es sollen digitale Formen genutzt werden.  Der Kirchenvorstand berät in der nächsten regulären Sitzung am 02.02.21 über das weitere Vorgehen.“

Der Kirchspielvorstand folgt damit erneut der aktuellen Empfehlung des Kirchenbezirksvorstandes Zwickau und bittet um Verständnis, Zuspruch und Gebet angesichts der aktuellen Lage. Da sich aufgrund praktischer und nochmals veränderter Erfordernisse weitere Veränderungen ergeben könnten, bitten wir weiterhin darum, sich immer wieder neu zu informieren.

Auch zur Offenen Kirchen sind die Hygienebestimmungen (Abstände, Mund-Nasen-Schutz, Aufenthaltsdauerbegrenzung, Verhalten, Kontaktdatenerhebung, u.a.) vor Ort vollumfänglich einzuhalten.

+++Beerdigungen und Beisetzungen+++

Regeln für Beerdigungen/Beisetzungen

Für Trauergottesdienste und weltliche Beerdigungen/Beisetzungen auf unseren kirchlichen Friedhöfen in Weißenborn, Crossen und Mosel gelten ebenso die Hygienekonzepte, eine maximale Anzahl von 10 Personen, auch auf dem Friedhof/am Grab ist derzeit durch die Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates bzw. des Landkreises festgelegt. 

Wir bitten Sie auch in Zeiten großer Trauer und in der Schwere Ihres Abschiedes um Verständnis, dass wir uns als Friedhofsträger und auch als Pfarrer auf fremden (kommunalen) Friedhöfen an diese Regel unbedingt halten müssen.

ab 21. Dezember 2020

Beschluss des Kirchenvorstandes:

Der Kirchenvorstand hat heute (einer Empfehlung des Kirchenbezirksvorstandes folgend) nachstehenden Beschluss getroffen:

„Wir feiern die Gottesdienste wie geplant am 24.12.20 (inklusive der geplanten offenen Kirchen) und am 31.12.20 – alle anderen geplanten Präsenzgottesdienste finden nicht statt. Es können an diesen Tagen offene Kirchen stattfinden bzw. sollen digitale Formen genutzt werden. Diese Festlegung gilt bis zum 10.01.2021. Der KV berät in der Sitzung am 05.01.21 über weitere Schritte.“

Der Kirchspielvorstand folgt damit einer aktuelle Empfehlung des Kirchenbezirksvorstandes Zwickau und bittet um Verständnis, Zuspruch und Gebet angesichts der aktuellen Lage. Da sich aufgrund praktischer und nochmals veränderter Erfordernisse weitere Veränderungen ergeben könnten, bitten wir weiterhin darum, sich immer wieder neu zu informieren.

Auch zu den Offenen Kirchen und den wenigen noch stattfindenden Gottesdienste sind die Hygienebestimmungen (Abstände, Mund-Nasen-Schutz, Aufenthaltsdauer, Verhalten, Kontaktdatenerhebung, u.a.) vor Ort vollumfänglich einzuhalten.

 

Hygieneregeln für Gottesdienste

Die Landeskirche hat zum 1. Dezember eine Vordnung mit Gesetzteskraft erlassen - einige der wichtigsten Regelungen für Sie als Gottesdienstbesucher stellen wir Ihnen hier vor.

bei Inzidenz über 200 - aktuell im Landkreis Zwickau:

Kapazität/Sitzplatzzahl/Reservierung

Die Anzahl der Sitzplätze wird nochmals eingeschränkt bzw. die Abstände auf mindestens 2 Meter ausgedehnt. Deshalb können nur noch eingeschränkt Gottesdienste stattfinden - entweder nur nach vorheriger Platzreservierung oder mit der Gefahr, keinen Platz mehr zu finden. Bitte informieren Sie sich vorab wenn Sie zum Gottesdienst kommen wollen. Nutzen Sie die Homepage und die aktuellen Aushänge in den Schaukästen. Wir bitten Sie den Anweisungen und Hinweisen der MitarbeiterInnen am jeweiligen Gottesdienstort unbedingt Fogle zu leisten und Ihnen zu vertrauen. Es tut uns schon jetzt leid, falls sie einmal keinen Pklatz im Gottesdienst mehr bekommen können.
Vor, während und nach dem Aufenthalt in den Kirchen und Gottesdiensträumen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen - bitte nicht vergessen.

Auf Grund der Abstandsreglungen sind die Plätze in unseren Kirchen begrenzt und können nur so viele Besucher am Gottesdienst teilnehmen, wie „sichere“ Plätze zur Verfügung stehen. Wie viele das im Einzelnen sind, regeln die Hygieneschutzkonzepte der einzelnen Gemeinden anhand der Raumgrößen unter Einhaltung des Mindestabstandes.

Regeln für Beerdigungen/Beisetzungen

Für Trauergottesdienste und weltliche Beerdigungen/Beisetzungen auf unseren kirchlichen Friedhöfen in Weißenborn, Crossen und Mosel gelten ebenso die Hygienekonzepte, eine maximale Anzahl von 10 Personen, auch auf dem Friedhof/am Grab ist durch die Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates bzw. des Landkreises festgelegt. 

Kontaktdaten

Für alle Gottesdienste gilt: Wir sind verpflichtet die Teilbnehmerdaten im Rahmen der kontaktlosen, datensparsamen und datenschutzkonformen Erhebung bei jeder Veranstaltung,  im jeweiligen Pfarramt aufzubewahren, bei Anfrage des Gesundheitsamtes an dieses weiteruzuleiten bzw. nach spätestens für 1 Monat zu vernichten. Aus Gründen der Datensparsamkeit erheben wir nur noch die Namen aller Anwesenden, deren Telefonnummer oder Email und die PLZ.

Gottesdienstgestaltung

Die Gottesdienstdauer beträgt  maximal ca. 45 Minuten. Handdesinfektionsmittel steht am Eingang bereit und an den Sanitäranlagen zur Verfügung und ist bitte zu benutzen. Mit einem oder mehreren coronatypischen Symptomen ist die Teilnahme oder Mitwirkung am Gottesdienst nicht möglich. Die Plätze, sowie die Nutzung von Ein- und Ausgängen werden von unseren MitarbeiterInnen gemäß des örtlichen Konzeptes zugewiesen. Die Abstandsregeln sind auch beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie in den Verkehrsflächen einzuhalten. Beim Sitzen in den Bänken bzw. auf den Stühlen gilt diese Regel analog. Ein Ehepaar / eine Familie kann direkt nebeneinander sitzen (Es gilt das Prinzip gemeinsamer Hausstand.) Gemeindegesang ist nicht möglich bzw. nur beim letzten Lied des Gottesdienstes.

Das Abendmahl kann im Kirchspiel nur sehr sparsam gefeiert werden.

Auf Grund des Denkmalschutzes gibt es keine Flächendesinfektion aber nach jedem Gottesdienst eine gründliche Reinigung der Kontaktflächen. Eine Nutzung der Toiletten ist nur in Mosel, Christophorus, Johannis und Luther möglich; in Moritz nur mit starken Einschränkungen. Wir bitten um freundliche Beachtung und wünschen gesegnet Gottesdienste voller Begeisterung, aber ohne Ansteckungsgefahr. Nur der Glaube soll verbreitet werden, keine Krankheiten.


Gruppen, Kreise und Veranstaltungen im Monat Dezember 2020

Bei einer Inzidenz von über 200 dürfen keine Präsenzveranstaltungen in den Gemeinden des Kirchspiels Zwickau Nord stattfinden. Bitte beten Sie, singen Sie, lesen Sie Bibel zu Hause und bleiben Sie über Telefon und die digitalen Medien miteinandner und mit Ihrer Kirchgemeinde und deren MitarbeiterInnen verbunden. Die Gottesdienste finden statt. Die Büros sind zu den Öffnungszeiten telefonisch erreichbar.

 

Veränderungen und Aktualisierungen

Auf absehbare Zeit werden uns die Coronaregeln weiter begleiten. Im Moment sind wird dankbar und handeln nach dem Motto: "Das Mögliche möglich machen." Dabei stimmen wir uns innerhalb der Landeskirche und auch in der Ökumene untereinander ab. Haben Sie Vorschläge oder Kritik, bitten wir Sie um Ihre Beteiligung in Form von Kontaktaufnahme - wir können allein nicht alles, aber gemeinsam erreichen wir mehr!

Wir bleiben also dran und sollten kurzfristige Änderungen oder neue Informationen möglich oder nötig sein, werden wir Sie bis zum nächsten Gemeindebrief über die Schaukästen und unseren Internetauftritt informieren.

Wahlen zum Kirchenvorstand und zu den Kirchgemeindevertretungen 2020-2026

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#glaubenfindettrotzdemstatt

[Samstag, 23. Mai 2020] Frank Pauli

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Bild: dozemode auf Pixabay

Jeremia 17,14: „Heile du mich Herr, so werde ich heil – hilf du mir, so ist mir geholfen.“ So betet der Prophet Jeremia. Woher erwarten wir Hilfe in den kleinen und großen Nöten des Lebens?

Eine unter Pfarrern beliebte Anekdote geht so: Ein Pfarrer fährt nach dem Gottesdienst nach Hause. Er kommt von der eisglatten Straße ab und landet in einem See. Mühsam befreit er sich aus dem Wagen, aber ein guter Schwimmer ist er nicht. Da kommen die Kinder der Sonntagsschule vorbei und bieten ihre Hilfe an. Der Pfarrer ruft ihnen zu: „Geht schnell nach Hause, eure Eltern warten mit dem Essen. Mein Herr und Heiland wird mir helfen.“ Kurz darauf kommt die Feuerwehr mit Blaulicht vorbei und der Zugführer ruft: „Im Dorf brennt die alte Mühle, aber erst retten wir sie.“ Da erwidert der Pfarrer: „Nein - fahren Sie weiter, mein Herr und Heiland wird mir schon helfen.“ Japsend hält sich der Pfarrer mit schwindender Kraft über Wasser. Ein Radfahrer fährt zügig am Ufer entlang, steigt ab und berichtet, er habe sich verfahren und es sehr eilig. Dennoch bietet er Hilfe an. Wiederrum ruft der Pfarrer: „Fahren Sie weiter, mein Herr und Heiland wird mir schon helfen.“

Eine viertel Stunde später steht der Pfarrer vor seinem Herrn und Heiland im Himmel. Traurig fragt er: Mein Herr und Heiland, du konntest übers Wasser gehen und hast die Israeliten trockenen Fußes das Meer durchqueren lassen. Ich habe stets geglaubt und dir vertraut - warum hast du mir nicht geholfen?

Daraufhin spricht der Herr zu ihm: Ich habe dir die Kinder geschickt; ich habe Feuer auf die Mühle regnen lassen, damit die Feuerwehr vorbeifährt und ich habe den Radfahrer einen Umweg am See entlangfahren lassen. Was hätte ich noch alles tun sollen?

An dieser Anekdote wird deutlich: Während ich oft auf die großen Wunder Gottes warte, sendet ER mir seine Hilfsangebote oft ganz anders, als ich sie erwarte: in den Menschen, die mir Tag für Tag begegnen. Sehe ich in ihnen die Engel, die mir der Herr zu Seite stellt; oder erwarte ich nur eine ganz bestimmte Hilfe und nur von ganz bestimmten Menschen?

Ich vertraue darauf, dass mich mein Herr nicht allein lässt, sondern um mein Heil besorgt ist und mir seine Hilfe sendet. Nehme ich sie an, auch wenn sie unerwartet und anders kommt als ich dachte? Voller Vertrauen darf ich mit den Worten Jeremias beten und auf den hoffen, der sich mein Heiland nennt. Und sie dürfen das auch – probieren sie es, in den großen und kleinen Nöten Ihres Lebens.

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[Freitag, 22. Mai 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing (Bild); Nici Rau u.a. (vocals)

Himmelfahrt

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[Donnerstag, 21. Mai 2020 Christi Himmelfahrt] Frank Pauli

Himmelfahrt oder Weltflucht? Beides liegt oft nah beisammen – nicht nur am Feiertag in dieser Woche. Der wird ohnehin ganz anders als in den vergangenen Jahren. Ob das gut ist oder schlecht, hängt von den individuell gemachten Erfahrungen ab.

„Hier ist der Himmel auf Erden.“ Diesen Ausspruch habe ich in letzter Zeit schmerzlich vermisst. Er ist Ausdruck einer Erfahrung, die das Einfache und Gewöhnliche übersteigt – im positivsten Sinne. Hier ist Ruhe, Schönheit, Erhabenheit, Gesundheit, etc. Hier ist mehr als nur das Blaue, das einem so mancher versucht vom Himmel herab zu lügen. Ich sehne mich nach solchen Orten und Momenten. Als Jesus 40 Tage nach Ostern seine Freunde verlässt, schauen sie ihm in den Himmel nach. Sie ersehnen sein Wiederkommen – vielleicht bis heute. Sie ersehnen ein Wiedersehen – ganz bestimmt auch heute.

Aus diesem Sehnen wird ein Handeln. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man damals, heute oder morgen mit Hände-in-den-Schoß-Legen weiterkäme. Es würde sich auch nicht ziemen, nur in den Erinnerungen an Gewesenes zu leben. Nun heißt es, für andere und mich in dieser Welt einen Platz zu suchen oder, noch besser, einen Platz zu gestalten, wo sich gut sagen lässt: Hier ist der Himmel auf Erden.

Aber Achtung: Wenn mein Sehnen zur Sucht wird, dann wird daraus ganz schnell nicht nur Sehnsucht, sondern eben auch Weltflucht. Ich meine das Im-Ewiggestrigen-Bleiben oder das Utopische versuchen oder das Dystopische hinter allem vermuten oder schlicht auch die Realität zu verdrängen und zu verleugnen.

Den Unterschied zwischen Weltflucht und Himmelfahrt macht die Haltung, die ich habe. Als Christ ist es der gute und heilige Geist Gottes, der meine Haltung zu Themen und bei großen und kleinen Lebensentscheidungen bestimmen soll. Das tut er nicht erst am Pfingstfest, sondern immer dann, wenn ich ernstlich um diesen Geist der Liebe und des Friedens bitte und mich so verhalte, dass er nicht nur in mir sein könnte, sondern andere ihn mir auch abspüren könnten.

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Bild: Myriam Zilles auf Pixabay

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Mittwoch, 20. Mai 2020] Bianka Röhr

FahrradtourAuf einer Fahrradtour mitten im Wald habe ich diesen Stein entdeckt und mich daran erfreut. Genau in solchen Momenten fühlt sich mein Glaube lebendig an, wenn ich sehe, wie andere ihn teilen. Oder auch nicht, wie die Kratzspuren auf dem Bild zeigen. Mitte März wurde ich voll ausgebremst, im Minutentakt flogen die Termine aus dem Kalender. Ich merkte, wie ich nach anfänglicher Unruhe ob der Situation herunterfahren konnte und plötzlich Zeit hatte, mich wieder intensiv mit meinem Glauben zu beschäftigen, zu lesen, nachzudenken, mich in ein Thema zu vertiefen, Zeit mit Gott zu verbringen. Wie sehr mir das gefehlt hat, wurde mir da erst bewusst. Und der Blick für viele Kleingkeiten, die ich in der Hektik des Alltags nicht wahrgenommen habe, zeigt mir: #glaubenfindettrotzdemstatt. In mir und um mich.

#glaubenfindettrotzdemstatt - Schönheit

[Dienstag, 19. Mai 2020] Marie Fischer

Bild Schönheit

Längere Wimpern, ein bisschen weniger Bauchspeck, musikalisch begabt, geduldiger, mutiger, sportlicher.

Ein paar mehr Muskeln wären nicht schlecht. Friedfertiger, organisierter, zielstrebiger wäre ich gern.

Ich trage eine Brille. Ein Manko? Manchmal rede ich zu laut. Lasse mich zu schnell ablenken.

Niemand ist perfekt. Aber jeder Mensch ist einzigartig. Der einzige seiner Art sozusagen. Ein genialer Gedanke Gottes. Sein Ebenbild.

In Psalm 139, Vers 14 heißt es: „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin, wunderbar sind deine Werke“.

In der Jungen Gemeinde haben wir gesammelt, was wir an uns selbst besonders schön finden. Optisch und charakterlich. Es ist gut zu wissen, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Es ist gut zu erkennen: beides gehört zu mir. So wie ich bin, bin ich von Gott geliebt. Mein Wert misst sich nicht daran, ob mein Äußeres einem vermeintlichen Schönheitsideal entspricht und wird nicht dadurch gemindert, dass ich manche Dinge einfach nicht so gut kann wie andere.  Meine Schönheit lebt davon, dass ich Gottes geliebtes Kind bin. Aber auch davon, dass ich alles Schöne an mir und das vermeintlich nicht so gut gelungene aus Gottes Hand annehmen kann.

Haben Sie sich schon einmal verliebt? So richtig? Können Sie sich erinnern, wie Sie durch ihre rosarote Brille die pure Schönheit ihres Gegenübers gesehen haben? Gott kennt uns durch und durch. Er weiß auch um das, was wir alles nicht sind und was wir alles nicht können. Aber er sieht uns auch durch so eine rosarote Brille, sieht unsere unvollkommen-vollkommene Schönheit.

Ich wünsche Ihnen, sehen Sie sich selbst auch so. Liebevoll, ehrlich, dankbar. Sie sind wunderbar gemacht.

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Montag, 18. Mai 2020] Ralf Michel

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Manchmal bin ich schwach. Manchmal bin ich stark. Aber wer gehört zu den Schwachen? Die Isolierten, die Flüchtlinge in den Lagern, die Kranken, die Alten und Einsamen, die Kinder, die Journalisten und Politiker, die Kritiker, die Armen und Verzweifelten. Aber sind nicht gerade sie die Starken? Ich denke an den starken Apostel Paulus, der von sich selbst sagt: "Ich bin schwach." Und auch er kennt Schwache und Starke und sagt: " Wir wollen also alles daran setzen, dass wir in Frieden miteinander leben und uns gegenseitig weiterhelfen. " (Röm 14,19) So ist der Himmel über uns, wie ein schützender Schirm. Und er zeigt uns, die Freundlichkeit des Herrn. So schreibt Paulus an die Gemeinde in Rom: "Lasst einander also gelten und nehmt euch gegenseitig an, so wie Christus euch angenommen hat. Tut es wie er, um Gott zu ehren. " (Röm 15,7)

#glaubenfindettrotzdemstatt

[Sonntag, 17. Mai 2020]

siehe vernetzt

#glaubenfindettrotzemstatt

[Samstag, 16. Mai 2020] Jens Buschbeck

Vor einigen Tagen stieß ich auf folgenden Bibelvers: Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare. Kolosser 1,15-16

Er wirft den Blick auf eine Wirklichkeit im Leben von Jesus, dieuns oft so nicht vor Augen ist: Jesus ist Gott und war immer da! Nicht erst damals im Stall von Bethlehem betrat er die Weltgeschichte, nein zusammen mit dem Vater und dem Geist startete er die Weltgeschichte und hat alles in seiner Hand – auch heute. Jesus Christus - gestern, heute und auch in Ewigkeit, das ist mir durch diesen Bibelvers neu deutlich geworden. Vor einigen Wochen steckte mir mein Autohändler eine Audio-CD zu, die ich mir jetzt erst einmal angehört habe. Sie heißt „Ich bin. Jesus.“ Das Hörbuch schrieb Martin Korpowski, Musiker, Autor und Verleger und er erzählt die Biografie von Jesus aus seiner Sicht, aber eben auch als Ich-Erzähler als Jesus. Das ist keine Anmaßung, sondern eine prosaischer Blickwinkel, den ich äußerst interessant finde. Gerade der Beginn VOR der Schöpfung ist wunderbar erzählt und hat mir neu die Augen geöffnet. Wer diese erst 9 Minuten einmal umsonst hören will, kann das auf der Website https://martonius.org/produkt/ich_bin_jesus_download/. Dort kann man auch das ganze Hörbuch downloaden oder bestellen. Hört gern mal rein!

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[Freitag, 15. Mai 2020] Doreen Feldheim und U.L.F. Marketing

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[Donnerstag, 14. Mai 2020] Text: Bettina Reuter, Bild: Jens Müller

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"Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten." (Die Bibel, Psalm 50, Vers 15)

Ich bereite gerade für die Christenlehre eine neue Einheit vor. Alles soll sich um das Thema „Beten“ drehen. Da die Altersspanne meiner Kinder sehr groß ist (1. bis 6. Klasse), muss ich mir Bilder für sie ausdenken, die alles anschaulicher machen. Wie ist Beten, wie funktioniert das? Beten ist wie ... TELEFONIEREN. Du kannst mit jemandem reden, den du nicht siehst. Du weißt aber, am anderen Ende der Leitung sitzt jemand, den du kennst und der dir zuhört. Das ist erst mal nur ein Bild für das Reden mit Gott, es werden noch weitere folgen. In den vergangenen Wochen haben wir alle wahrscheinlich öfter als üblich mit unseren Lieben telefoniert. Es hat uns gutgetan, die vertrauten Stimmen zu hören, es war tröstlich, aufmunternd, lustig, erstaunlich und wohltuend. So kann auch unser Anruf bei Gott sein!

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